Erstellt am 21. Oktober 2015, 06:02

von René Denk

Sporthalle Zwettl startet Spielbetrieb. Außer bei Volleyballmatches muss Publikum noch daheim bleiben. Veranstaltungshalle soll Oktober 2016 fertig sein.

Sportstadrat Josef Zlabinger und der Projektleiter der Stadtgemeinde für den Umbau der Sporthalle Hannes Meisner freuen sich, dass der Start des Spielbetriebes im Zeitplan erfolgen konnte.  |  NOEN, René Denk

Der Spielbetrieb wurde diese Woche in der Sporthalle beim Gymnasium wieder aufgenommen. „Ziel war es, dass die Arbesbacher Volleyballer ihr erstes Heimmatch bereits in der neuen Halle spielen können. Das haben wir geschafft“, freut sich Sportstadtrat Josef Zlabinger.

Die Arbesbacher spielen ihr erstes Heimmatch am 24. Oktober, am 20. Oktober wurde die Halle für den Spielbetrieb geöffnet. Dabei war es gar nicht leicht, den ohnehin straffen Bauzeitplan einzuhalten, nachdem sich herausstellte, dass ein alter defekter Heizkörper einen Wasserschaden verursachte.

„Wir mussten dadurch auch zwei Drittel des Estrichs herausreißen, was nicht geplant war“, erklärt der Projektleiter der Stadtgemeinde Hannes Meisner. Durch das große Glück mit dem Wetter - die Bauarbeiten mussten wegen Regens nur zwei, drei Mal unterbrochen werden - konnte trotz des Zusatzaufwandes die Teilfertigstellung rechtzeitig abgeschlossen werden.

Mit der Teilfertigstellung können sämtliche Mannschaften ihr gewohntes Training wieder aufnehmen. Die Schüler des Gynmasiums können dort auch wieder ihren Turnunterricht abhalten. Meisterschaftsspiele oder andere Matches mit Publikumsbeteiligung können aber vorerst nur bei den Volleyballmatches stattfinden, denn der neue Haupteingang ist noch mitten im Bau. So müssen vom Spielfeld mobile Treppen, die auf die Tribüne führen, aufgestellt werden. „Das geht leider nur, wenn nicht das ganze Feld benötigt wird, wie beim Volleyball“, sagt Meisner.

„Der neue Veranstaltungssaal ist
für 1.500 Personen zugelassen."
Stadtrat Josef Zlabinger

Ein Großteil der Tribüne ist bereits fertiggestellt und zum neuen großen Haupteingang, der sich noch mitten im Bau befindet, mit einer provisorischen Holzwand abgetrennt. Noch fertiggestellt müssen auch der neue VIP-Bereich, der mit Fenstern auf der Seite der Halle abgetrennt ist, sowie der Sanitärbereich. Am Ende der Arbeiten wird dann der Parkplatz von seinem provisorischem Zustand „erlöst“ und asphaltiert.

Das 5,2 Millionen Euro teure Projekt (4,7 Millionen Euro der Hallenumbau und eine halbe Million Euro kostet der Parkplatz) soll zudem auch Erlösung für die Suche nach einem geeigneten Veranstaltungssaal bieten. „Er ist für 1.500 Personen zugelassen. Für Veranstaltungen, wie Schulbälle soll er nach der Eröffnung im Oktober 2016 bereit stehen“, sagt Zlabinger.