Zwettl

Erstellt am 18. April 2017, 11:44

von NÖN Redaktion

Es herrschte höchste Explosionsgefahr. Sprengstoffexperte hatte für „Probelauf“ der Feuerwehren das Fahrzeug entsprechend präpariert.

Die teilnehmenden Feuerwehrleute, die bei der Unterabschnittsübung den Brand eines mit Feuerwerkskörpern beladenen Fahrzeuges bewältigen mussten.  |  FF Breitenfeld /Marco Sillipp

Die Feuerwehr Breitenfeld hielt am 8. April eine Unterabschnittsübung unter der Leitung von Unterabschnittskommandant Martin Kuttelwascher mit Unterstützung des Entschärfungsdienstes des Innenministeriums ab.

Da am Allwangspitz die Bundesstraßen 2 und 5 aus Richtung Tschechien zusammenkommen, wurde von folgender Übungsannahme ausgegangen: Brand eines mit Feuerwerkskörpern beladenen Fahrzeuges. Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten, wurde das Kfz durch Polizist Robert Liball vom Bezirkspolizeikommando Waidhofen in seiner Funktion als Sprengstoffsachkundiger des Entschärfungsdienstes, eine entsprechende, fachliche Präparation des Fahrzeuges mit pyrotechnischen Gegenständen vorgenommen.

Szenario könnte jederzeit eintreten

An der Übung nahmen die Feuerwehren Breitenfeld, Almosen, Schönfeld und Kirchberg an der Wild teil. Beobachtet wurde sie u.a. von Bürgermeister Franz Gressl, Abschnittskommandant-Stellvertreter Michael Hartner und Abschnittskommandant Kurt Liball aus dem Nachbarbezirk Waidhofen.

Gressl betonte die Wichtigkeit solcher Übungen, und dass ein solches Szenario jederzeit eintreten könnte. Dank für die bezirksübergreifende Einladung sprach auch Kurt Liball aus. Er hob die gute Zusammenarbeit der Nachbarabschnitte über die Bezirksgrenzen hinaus hervor.

Fazit: Das Übungsszenario erweckte bei den Teilnehmern und Beobachtern großes Interesse und stellt die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen in den Vordergrund. Hier konnte das Wissen des Sprengstoffkundigen über die Gefahren von pyrotechnischen Gegenständen weitergegeben werden.