Erstellt am 08. Mai 2016, 04:24

von Brigitte Lassmann-Moser

Umbauarbeiten auf Hochtouren. Aus dem ehemaligen Rathaus entsteht multifunktionales Veranstaltungszentrum.

Bürgermeister Maximilian Igelsböck vor dem ehemaligen Rathaus am Gerungs Hauptplatz, das derzeit in ein multifunktionales Veranstaltungszentrum umgebaut wird.  |  NOEN, Brigitte Lassmann-Moser

Einst war es Getreidespeicher, Gefängnis und Sitz der Gemeindeführung, jetzt soll daraus ein multifunktionales Veranstaltungszentrum werden. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten im ehemaligen Rathaus am Hauptplatz laufen derzeit auf Hochtouren.

Zuletzt waren in diesem Gebäude die Mutterberatung, das Standesamt und die öffentlichen Bücherei untergebracht. Letztere wurde mit der Schulbücherei fusioniert, das Standesamt im Zuge des Umbaus in das derzeitige Rathaus verlegt. Nur die Mutterberatung wird weiterhin im neuen Veranstaltungszentrum beheimatet bleiben.

Seit Jahresbeginn fleißig

Seit Jahresbeginn wird, wie Bürgermeister Maximilian Igelsböck im Gespräch mit der NÖN erzählt, fleißig gearbeitet. Die beiden Ebenen des Gebäudes wurden komplett geräumt, Zwischenwände entfernt, sodass zwei große Räume mit jeweils über 60 m entstanden. Ein gut durchdachtes Raumkonzept und mobile Trennwände, die auch als Ausstellungswände verwendet werden können, sollen die Nutzung des Veranstaltungszentrums besonders variabel und ideal für verschiedenste Events machen.

„Dort sollen dann Ausstellungen, Vereinsfeiern und andere Aktivitäten stattfinden“, so Bürgermeister Igelsböck. Eine Küche im Obergeschoss und entsprechende Nebenräume sollen eine individuelle Nutzung auf zwei Ebenen garantieren. „Wir haben vor, das neue Veranstaltungszentrum den Vereinen der Gemeinde unentgeltlich zu überlassen“, so der Stadt-Chef. „Das soll motivieren, dass etwas geschieht in der Gemeinde.“

Fertigstellung Mitte des Jahres

Mitte des Jahres soll das neue multifunktionale Veranstaltungszentrum von Groß Gerungs fertig sein, offiziell eröffnet wird es am 26. August mit einer Ausstellung, bei der Stadtrat Anton Schrammel, bekannt als leidenschaftlicher Sammler von alten Dokumenten, Fotos etc., einen Teil seiner historischen Schätze der Öffentlichkeit präsentieren wird.

Insgesamt sind für dieses Projekt, das vom Land gefördert wird, Gesamtkosten von 300.000 Euro vorgesehen, wobei es billiger werden könnte – und das, obwohl eine (nicht geplante) Dachsanierung notwendig war.