Erstellt am 28. Januar 2016, 05:18

von Brigitte Lassmann-Moser

Vea, Eleni und Lefti. Bestsellerautorin Vea Kaiser war wieder zu Gast ein Zwettl, las hier aus ihrem zweiten Buch „Makarionissi“.

Bestseller-Autorin Vea Kaiser (sitzend) umringt von Vertretern der »Syrnau« sowie den Musikern von »stört's?«: Peter Cerny, Erwin Schierhuber, Christian Renk, Sascha Niemann, Heidi Widy, Ron Kienast, Sepp Koppensteiner und Fabian Lang (v. l.).  |  NOEN, Foto: Michael Salzer

Bereits zum zweiten Mal war die junge Autorin Vea Kaiser auf Einladung des Kulturvereins „Syrnau“ zu Gast in Zwettl. Diesmal stellte sie am Freitag, 22. Jänner, im sparkasse.event.raum ihren neuen Roman „Makarionissi oder die Insel der Seligen“ vor, der wie der Vorgänger „Blasmusikpop“ die Bestsellerlisten erklomm.

„Beim Herfahren bin ich bei Oma Knödlessen gewesen, ich bin ja mit halb Gföhl verwandt“, erzählte die junge Niederösterreicherin, für die ein Auftritt in Zwettl „wie heimkommen“ ist. Für eine Altgriechisch-Studentin eigentlich naheliegend, siedelte sie ihr jüngstes Werk in Griechenland an. Dort beginnt im Jahr 1957 in einem einsamen Bergdorf die Geschichte von Eleni und Lefti, die auf fast 500 Buchseiten durch halb Europa führt, wobei am Ende wieder alle Fäden zusammengeführt werden.

Der Vortrag von Vea Kaiser ist sehr lebhaft, sie ist einfach eine Geschichtenerzählerin – ob in ihren Büchern oder in ihren erklärenden Worten, stets weiß sie etwas zu erzählen. Dabei kommen ihr die Ideen, wie sie gestand, nicht im Schlaf wie angeblich anderen Autoren, auch von der Muse wird sie nicht geküsst. Vielmehr verarbeitet sie Geschichten, die sie selber gehört hat.

„Manche Ideen sind erfunden, manchmal ist es auch der Versuch, mit einem eigenen Lebenskapital abzuschließen“, so Kaiser. Bei ihr ist es etwa Hildesheim…
Musikalisch unterstützt wurde Vea Kaiser bei ihrem Abend in Zwettl von der Gruppe „stört‘s?“ mit Ron Kienast, Sepp Koppensteiner, Mischa Niemann und Christian Renk.