Zwettl

Erstellt am 20. Juli 2016, 05:18

von Martin Kalchhauser

Straßenausbau forciert. Androsch und Maier freuen sich über 1.000 Kinder mehr in Region. Verbesserung der Verkehrsverbindungen bleibt Ziel.

„Regionalpolitik ist schwieriger als Lokalpolitik!“ Landtagsabgeordneter Jürgen Maier, Landesrat Maurice Androsch und der NÖ.Regional-Büroleiter für das Waldviertel, Josef Strummer.  |  noen, Martin Kalchhauser

Durchwegs positiv fällt die Bilanz über das erste Halbjahr 2016 des Regionalverbands Waldviertel aus, die dessen Vorsitzende, Landesrat Maurice Androsch (SPÖ) und Landtagsabgeordneter Jürgen Maier (ÖVP) präsentierten.

Schwerpunkte der Bemühungen der Plattform liegen in den Bereichen Verkehr, Tourismus und Regionalentwicklung. Einen Zuzug von über 1.000 Kindern durch die erfreuliche Entwicklung der Wanderungsbilanz freut Androsch. „Bei der Infrastruktur geht es bei der Franz-Josefs-Bahn (FJB) um Verbesserungen. Im Herbst sollen die Studienergebnisse vorliegen. Dann wollen wir in die Umsetzung kommen.“

Interessensausgleich oft heikles Unterfangen

Maier, der betont, dass es schwer sei, alle Interessen – im Fall der FJB die der ÖBB, des Landes und der Region, aber auch die oft unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Bezirke! – unter einen Hut zu bringen: „Regionalpolitik ist noch um ein Eck schwieriger als Gemeindepolitik!“
Erfreulich sei, so Androsch und Maier, dass durch die Rettung der Kaserne beim AAB4 50 Arbeitsplätze entstehen und bei der Breitbandinitiative des Landes zwei der vier Pilotprojekte im Waldviertel angesiedelt sind. Androsch: „Wir setzen ebenso auf ,Grüne Energie‘, etwa Photovoltaik und E-Mobilität. Das ist auch ein Wirtschaftsfaktor!“

Parallel zum dreispurigen Ausbau der Verkehrsachsen Stockerau-Horn-Waidhofen und Krems-Zwettl-Gmünd (Maier: „Es ist fix, dass es ein Projekt pro Jahr pro Achse gibt!“) wird geprüft, ob das Waldviertel ein hochrangiges Straßennetz (Stichwort: Autobahn) braucht.
Zurufe von außen, sind sich die beiden Vorsitzenden einig, lasse man „unkommentiert“. Maier: „Die Freiheitlichen haben sich vor einigen Jahren von sich aus verabschiedet. Wer konstruktiv mitarbeiten möchte, ist jederzeit willkommen!“

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