Erstellt am 27. April 2016, 04:44

von Mathias Schranz

Drohnen im Anflug. 18 unbemannte Fluggeräte sollen in Zukunft bei Einsätzen aufklären. Derzeit läuft die Testphase, Projekt vorgestellt.

Die beiden Waldviertler Drohnenpiloten Ronny Schmidt und Thomas Friedrich testen die unbemannten Fluggeräte.  |  NOEN, Foto: Schranz

Bis zu 20 Kilometer Reichweite, 90 Minuten in der Luft, Tagsicht- und Nachtsichtkameras: 18 Drohnen vom Typ „Tracker“ werden derzeit vom Bundesheer getestet. Derzeit ist man in der Erprobungsphase, in der Vorwoche wurde das 3,3 Millionen teure Projekt in der Flugfeld Kaserne in Wiener Neustadt vorgestellt.

Bewaffnet können die unbemannten Fluggeräte nicht werden, geflogen werden darf derzeit auch nur auf militärischem Areal. In Felixdorf, Allensteig, Seetaler Alpe und der Wattener Lizum wird getestet, unter anderem von den beiden Piloten Ronny Schmidt und Friedrich Thomas aus Gmünd.

„Der Kurs wird vorher in der Bodenstation einprogrammiert, bewegt werden hauptsächlich die Kameras“, erklären sie der NÖN. Schwer zu bedienen sei die Drohne nicht, allerdings: „Wenn sie herunterkommt, kann sie großen Schaden verursachen.“

Vorstellbar sind Einsätze im Rahmen von internationalen Operationen oder zur Landesverteidigung, aber auch bei sicherheitspolizeilichen Einsätzen oder Katastrophenszenarien.