Erstellt am 19. Mai 2016, 04:34

von Brigitte Lassmann-Moser

Zentralmatura: „Alles lief problemlos!“. Für das Gymnasium war es bereits das zweite Mal, an der HLW und der HAK wurde heuer erstmals nach der einheitlichen Form die schriftliche Reifeprüfung abgelegt.

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Reibungslos lief in der Vorwoche die Zentralmatura in den Höheren Schulen in Zwettl ab. Während sie im Gymnasium bereits zum zweiten Mal stattfand, war es für die HAK und die HLW eine Premiere.

Arbeiten lassen Gutes erahnen

„Organisatorisch hat alles gepasst, das Ergebnis erfahren wir aber erst in etwa eineinhalb Wochen“, so Gym-Direktor Wolfgang Steinbauer. Er findet jedoch, dass die Aufgaben heuer etwas schwerer waren als im Vorjahr, wo es keinen einzigen Fünfer gab und die „weiße Fahne“ gehisst werden konnte.

Die vorwissenschaftlichen Arbeiten der 41 Maturanten, die heuer antreten, lassen aber Gutes erahnen, diese sind auch in diesem Jahr alle positiv beurteilt. Zu eng findet Steinbauer den terminlichen Fahrplan, außerdem übt er, wie schon im vergangenen Jahr, etwas Kritik am hohen bürokratischen Aufwand.

Ohne Probleme verlief die Zentralmatura erstmals auch an der HAK, wo die 33 Maturanten gut vorbereitet in die schriftliche Reifeprüfung gingen.

Mit der Bürokratie kann Direktor Manfred Schnabl leben („Aufgrund der Sicherheitsanforderungen ist ein gewisser bürokratische Aufwand notwendig.“), die Themen fand er nicht so schwierig, in Deutsch etwa seien sie „relativ interessant und zum Teil ganz witzig“ gewesen, in Mathematik – Schnabls Fach – „sehr ausgewogen und durchaus bewältigbar“. Schnabl: „Natürlich war beim ersten Mal eine gewisse Spannung spürbar, aber ich sehe das sehr entspannt.“

„Die Arbeitsaufträge wurden als anspruchsvoll,
aber machbar empfunden!“
Dir. Friederike Wieseneder


60 Maturanten gibt es heuer an der HLW, erstmals musste die Zentralmatura an der Schule in Deutsch, Englisch und Französisch abgelegt werden – in Mathematik treten alle mündlich an!

„Die Organisation selbst hat gut geklappt. Natürlich waren wir alle – Lehrer, Schüler und Direktion – anfänglich aufgeregt, weil man das gesamte Procedere noch nicht kannte. Insgesamt aber machte sich bald Entspannung breit, denn überall wurden die Arbeitsaufträge als anspruchsvoll, aber machbar empfunden“, erzählt Direktorin Friederike Wieseneder.

Die Themen wurden als „arbeitsintensiv“, „schülerorientiert“, „anspruchsvoll, aber machbar“ beschrieben. Laut den prüfenden Lehrern haben sich die Kandidaten wacker geschlagen. Die Ergebnisse stehen auch hier erst nach der Zwischenkonferenz fest.