Erstellt am 06. November 2015, 05:07

Arbeiten ausgezeichnet. Absolventenverein veranstaltete zweites Treffen, Jury prämierte vorwissenschaftliche Arbeiten.

Preisverleihung: Stephan Rienesl (Vorstand Maturitas), Isabella Zauner (Preisträgerin), Thomas Haneder (Vorstand Maturitas), Alexandra Gratzl (Betreuerin Hammerschmidt), Robert Weiß (Vorstand Maturitas), Lena Hammerschmidt (Preisträgerin), Andrea Löschenbrand (Betreuerin Zauner), Michaela Haumer (Preisträgerin) & Josef Treml (Betreuer) sowie Johannes Böhm (Jury).  |  NOEN, privat

Maturitas, der Absolventenverein des Gymnasiums Zwettl, veranstaltete am Samstag, 31. Oktober, das zweite Klassentreffen aller Jahrgänge. Die Idee der Veranstaltung ist es, Absolventen, Lehrern und Freunden der Schule ein Mal im Jahr einen Rahmen zum Wiedertreffen und Austausch in gemütlicher Atmosphäre zu bieten.

In einem kurzen offiziellen Teil ergriff Robert Weiß, Obmann von Maturitas, die Gelegenheit, über die bisher vom Absolventenverein finanzierten Projekte zu berichten. So wurde unter anderem ein Native Speaker finanziert, der unter Koordination von Cornelia Rudig, ihres Zeichens ebenfalls Absolventin des Gymnasiums, den Englischunterricht von Oberstufenklassen bereicherte. Im Anschluss daran begrüßte der Direktor des Gymnasiums, Wolfgang Steinbauer, der u.a. betonte, wie wichtig ein gut funktionierender Absolventenverein – auch aus Schulleitungssicht – sei.

Drei Siegerarbeiten ausgewählt

Ein ganz besonderes Highlight war die Auszeichnung der besten vorwissenschaftlichen Arbeiten. Stephan Rienesl als für dieses Projekt zuständiges Vorstandsmitglied von Maturitas war zu Recht besonders stolz auf die äußerst hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus drei ordentlichen Universitätsprofessoren, die ebenfalls Absolventen des Gymnasiums Zwettl sind: Johannes Böhm, Leiter des Instituts für Höhere Geodäsie an der Technischen Universität Wien, Dietmar Rößl, Institutsvorstand des Institut für Klein- und Mittelbetriebe sowie des Forschungsinstitutes für Kooperationen und Genossenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien, sowie Thomas Winkelbauer, Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.

Johannes Böhm übernahm die Auszeichnung der drei Siegerarbeiten und wies darauf hin, wie schwierig es der Jury gefallen sei, aus den eingereichten, durchwegs sehr guten Arbeiten die drei Siegerarbeiten auszuwählen. Das Gremium entschied sich für die vom Absolventenverein jeweils mit 200 Euro Preisgeld dotierten Arbeiten von Isabella Zauner (Forschungsergebnisse zu Partnerwahl und Liebe), Lena Hammerschmidt (Der Umgang österreichischer Jugendlicher mit sozialen Netzwerken) und Michaela Haumer (Der pythagoräische Lehrsatz - stammt der Satz von Pythagoras wirklich von Pythagoras).

Besonderen Anklang fand auch die Schulführung, an der auch Absolventen des 3. Maturajahrganges (MJ 1949) teil nahmen. Das Klassentreffen aller Jahrgänge wird auch kommendes Jahr, und zwar wie immer am Vorabend zu Allerheiligen (31. Oktober) stattfinden. Mehr Informationen zum Absolventenverein gibt es auf www.maturitas.at