Zwettl

Erstellt am 24. Juni 2016, 12:27

von Maria Moll

Kinder der Regionalmusikschule beeindruckten. Ein Dreivierteljahr probten 50 Kinder, um dann eine hervorragende Inszenierung auf der Bühne den Besuchern bieten zu können.

Die Tänzerinnen und Rope Skipping-Kinder (Seilspringen) des Vereines MultiKulti KreAktiv, die Schwung in das Musical brachten.  Foto: privat  |  privat

„Heute ist es wie in der Oper: großer Vorhang und Orchestergraben“, merkte Alexander Kastner, der Leiter der Regionalmusikschule Waldviertel-Mitte am 19. Juni im Stadtsaal an, bevor die Aufführung des Kindermusicals „WIMBA … und das Geheimnis im Urwald“ begann.

Es summt wie in einem Bienenkorb

Entstanden war das Schauspiel nach einer Idee von Gottfried Rainel in Kooperation mit MultiKulti KreAktiv. „50 Kinder haben in ca. einem Dreivierteljahr das Stück einstudiert, wobei die Einstudierung absolute Nervensache war“, so Kastner.

Beeindruckende Stimmung war bereits vor Vorstellungsbeginn vorhanden. Schon im Foyer umschwärmen Elfen, Grünlinge und andere Kinder in bunten Kostümen, alle perfekt geschminkt und stylisch frisiert, die eintreffenden Besucher.

20 Musiker stimmen ihre Instrumente vor der Bühne im Saal, wo es durch die Unterhaltung der überaus vielen Gäste summt wie in einem Bienenkorb. Als die Musik einsetzt und sich der Vorhang hebt, gibt er den Blick frei auf die vier unternehmungslustigen Hauptdarsteller und ein detailreich gestaltetes Bühnenbild.

Schnurspringer bringen Schwung ins Spiel

Die vier jungen Forscher verlassen ihr Camp, um auf eigene Faust den Urwald zu erkunden. Doch kleinere und größere Unregelmäßigkeiten gefährden den Erfolg. Sonderbare Vorkommnisse häufen sich, gar manche Bedrohung muss ausgestanden werden, bis die vier Forscherfreunde auf WIMBA treffen und alle Rätsel gelöst werden.

WIMBA ist wie ein Meteor vom Himmel gefallen, der Menschen, Tiere und Pflanzen, einfach alle, „auspowert“.

Dagegen voll „Power“ zeigen sich die Rope Skipper, einfacher ausgedrückt Schnurspringer, die mit ihren Einlagen sportlichen Schwung ins Spiel bringen. Hübsch und anmutig agieren die tanzenden Blumenmädchen. Es war schön anzusehen, mit welcher Freude die jungen Darsteller insgesamt zur klingenden Orchesterbegleitung ans Werk gingen.

50 junge Musiker, Sänger, Tänzer und Sportler führten am Sonntag im Stadtsaal Zwettl das nach einer Hauptidee von Gottfried Rainel (Mitte r., kariertes Hemd, graues Sakko) einstudierte Kindermusical WIMBA auf. In der hinteren Reihe sind leitende Mitwirkende und einige Musiker versammelt (v. r.): Musikschulverbandsleiter Alexander Kastner, Sarah Fichtinger, Violoncello, Toni Trappl und Peter Hahn für Licht und Ton, der Trainer der Rope Skipper Julian Kretschmer, Eva Kraumanová, Tanzchoreografie, Eva Mayer von MultiKulti KreAktiv, Selina Doleschal und Gudrun Kapeller, Violoncello, Kulturstadträtin Andrea Wiesmüller, Waldhausens Bürgermeister Christian Seper, Michael Loidl, Schlagzeug, Alexander Andorfer und Florian Weiß, Band- und Streichereinstudierung und Maximilian Kastner, Kontrabass.  Foto: Maria Moll  |  NOEN, Maria Moll

Die Mitwirkenden

Schauspieler: Verena Bichl, Vanessa Zinner, Theresa Assfall, Stephanie Mayer, Franziska Damberger, Marvin Zinner, Nadine Bichl, Simon Honeder, Madeleine Riegler, Marlene Kainz, Lena Damberger, Marietta Pani, Lisa Zwölfer, Daniel Schmid, Michael Zwölfer, Daniela Scheidl, Lukas Höllriegel
Tanzgruppe: Theresa Assfall, Johanna Bachner, Nora Delache, Livia Edlinger, Anna Gaydeva, Nadine Gretz, Johanna Grundwald, Marlene Kainz, Jana Klafl, Ylva Konschil, Katharina Kunst, Eva Mayer, Stephanie Mayer, Marietta Pani, Maximiliane Posch, Madeleine Riegler, Lea Stadler, Johanna Widder
Rope Skipping: Lea Kühnel, Eva Mayer, Stephanie Mayer, Carmen Rauscher, Denise Rauscher, Sarah Hengstberger, Melanie Herndl, Vanessa Hisböck, Vanessa Hisböck, Cornelia Kühnel
Band: Schlagzeug: Michael Loidl; Bass: Maximilian Kastner; E-Gitarre: Patrick Seper, Roland Rihs;
Klavier: Victoria Heider, Herbert Grübl, Veronika Palmetzhofer; Posaune: Claus Schierhuber; Tenorhorn: Paul Scheidl; Trompete: Teresa Amon, Matthias Mistelbauer, Sebastian Oels
Streicheresemble und Flöten: Violoncello: Selina Doleschal, Sarah Fichtinger, Gudrun Kapeller, Ingo Wanek; Kontrabass: Pia Wanek; Klavier: Ewa Radecka; Querflöte: Kathrin Kolinsky; Altflöte: Nina Steininger
Chorleitung & Regie: Gottfried Rainel
Band- & Streichereinstudierung: Alexander Andorfer, Gottfried Plank, Florian Weiß
MultiKulti KreAktiv: Organisation: Eva Mayer & Silvia Bichl; Bühnenbild: gestaltet unter der Leitung von Karl Blümel; Tanzchoreographie: geleitet von Eva Kraumanová; Rope Skipping Choreographie: eintrainiert mit Julian Kretschmer