Erstellt am 07. Juni 2016, 10:49

Spitalsküche: Bio und regional essen. In der Spitalsküche, wo jährlich 118.000 Portionen gekocht werden, achtet man auf regionale Wertschöpfung.

Sandra Grünstäudl, Thomas Grötzl, Philomena Hofbauer, Küchenchef Karl Steininger, Philipp Siegl, Gerda Mayerhofer, Maria Wiesmüller, Harald Fasching und Isabella Schaubensteiner (v.l.) versorgen die Patienten des Landesklinikums Zwettl mit frischem Essen aus der Region.  |  NOEN, Landesklinikum

Im Landesklinikum Zwettl werden jährlich rund 118.000 Essens-Portionen mit größter Sorgfalt frisch zubereitet. Dabei wird auch darauf geachtet, dass die regionale Wertschöpfungskette zum Einsatz kommt und wo möglich auf regionale Produkte zurückgegriffen wird.

Es werden jährlich rund 14.000 Kilo Frischgemüse, 20.000 Kilo Bio-Erdäpfel, 39.000 Liter Bio-Vollmilch, 38.000 Bio-Eier, 3.500 Kilo Bio-Rindfleisch und 55.000 Stück Gebäck verbraucht. „Die Produkte sind nicht nur biologisch, sondern werden alle auch in der Region eingekauft“, heißt es aus dem Klinikum. Der jährliche Bio-Anteil bei den verarbeiteten Lebensmitteln beträgt rund 28 %.

Regionalität und Bioqualität

„Wir wissen, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung wesentlich zum Genesungsprozess beitragen kann. Deshalb ist es unser Ziel, sowohl für die Patienten als auch für die Mitarbeiter sowie Kindergärten, „Essen auf Räder“ und andere Institutionen, Menüs aus hochwertigsten Lebensmitteln zuzubereiten“, so Landesrat Karl Wilfing.

Die NÖ Kliniken setzen seit Jahren auf Regionalität und Bioqualität. Dass sich das bezahlt macht, sehe man nicht zuletzt in den Auswertungen der Patientenbefragung. Mit rund 85 von 100 möglichen Punkten komme das Essen in den Landeskliniken sehr gut an. Mehr als 13 Millionen Euro fließen direkt als regionale Wertschöpfung zu den lokalen Lebensmittel-Versorgern. „Damit leisten unsere Spitäler einen wesentlichen Beitrag für die regionale Wertschöpfung“, so Wilfing.