Die NÖN wächst mit der Stadt. Immer mehr Menschen leben in der Landeshauptstadt. Vor 150 Jahren gab es noch weniger als 10.000 St. Pöltner und St. Pöltnerinnen, heute fast 60.000.

Erstellt am 15. Mai 2018 (08:45)
NOEN, shuterstock.com/Arthimedes
Reger Zuwachs in der Landeshauptstadt

Was in einer Kleinstadt begann, hat sich mittlerweile zum Medium für fast 60.000 St. Pöltner entwickelt. Denn die Stadt ist gewachsen und mit ihr auch die St. Pöltner Zeitung.

Vor 150 Jahren lebten 7.779 Einwohner in der späteren Landeshauptstadt, so viele wie heute in Herzogenburg. Zwölf Jahre später wurde zum ersten Mal die 10.000-Einwohnermarke geknackt. Bis 1939 wuchs die Bevölkerung stark. In der Dekade von 1900 bis 1910 gab es einen Anstieg um 50 Prozent. In den nächsten 13 Jahren kletterte die Zahl noch um weitere 44,8 Prozent auf dann schon 31.576 St. Pöltner.

1939 wurde mit 44.339 Einwohnern ein Spitzenwert erreicht. Im Krieg verlor St. Pölten wieder zahlreiche Menschen, 1951 lag die Einwohnerzahl neun Prozent unter dem Vorkriegswert. Zwischen 1961 und 1971 folgte dann der nächste Boom: In zehn Jahren stieg die Einwohnerzahl um 23,8 Prozent auf 49.664. Mehr als zwei Prozent wuchs die Stadt seither nur noch zwischen 2001 und 2011, um 6,1 Prozent auf 52.141. Heute haben fast 55.000 St. Pöltner ihren Hauptwohnsitz in der Landeshauptstadt.

Seit 1951 wird die Anzahl nach Geschlecht getrennt erhoben. Bis heute haben die Frauen die Nase vorne. Aktuell sind 51 Prozent der St. Pöltner weiblich. Die Haushaltgröße hat sich damals von durchschnittlich 2,8 Personen auf zwei pro Haushalt verringert.

St. Pölten ist auch die Heimat für Menschen aus vielen anderen Ländern. Die meisten kommen aus Ländern der Europäischen Union, gefolgt von Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien sowie Asien. Aber auch Menschen aus der ehemaligen UdSSR, Amerika, Afrika und sogar Australien haben in der Traisenstadt ein neues Zuhause gefunden.