Von Mammuts und Drachen im MAMUZ. Auch 2019 gibt es im MAMUZ an den Standorten Schloss Asparn/Zaya und Museum Mistelbach jede Menge zu erleben.

Erstellt am 01. April 2019 (12:04)
MAMUZ Asparn

Märchen erzählen von fantastischen Welten und von mutigen Helden, die Geschichten begleiten uns seit Jahrtausenden, ihre Ursprünge liegen in der Fantasie des Menschen. Mit der Ausstellung „Märchen, Mythen und Symbole. Der Mensch und seine Geschichten" begibt sich das MAMUZ Museum Mistelbach auf die Spurensuche nach Symbolen und Geschichten.

„Schon am Lagerfeuer der Mammutjäger tauschte man Erfahrungen aus, lauschte Erzählungen und gab dem Nachwuchs mittels Geschichten wertvolle Ratschläge für das Überleben. Symbolzeichnungen, Bilder und Figuren dienten daher als ‚begreifbare‘ Geschichten“, erzählt dazu Franz Pieler, wissenschaftlicher Leiter des MAMUZ.

Warum faszinieren symbolhafte Geschichten uns?

Die Ausstellung zeigt, was vielen Erzählungen gemeinsam ist, wie wichtig es ist, sie lesen zu können, und fragt ihre Besucher: Was bewirken symbolhafte Bilder und Geschichten in uns? Warum faszinieren sie uns? Und was lernen wir daraus über uns selbst?

In Märchen nehmen die Figuren ihr Schicksal selbst in die Hand, Märchen und Geschichten können deshalb eine Orientierungshilfe im Leben sein. „In vielen Geschichten kommen konfliktreiche Prozesse der Reife und Entwicklung zum Ausdruck. Dabei weisen die Helden und ihr Handeln symbolhaft auf Lösungswege hin. Diese Geschichten dienen den Menschen im Leben als Begleiter“, sagt Kurator Wolfgang Wettengel.

Neben Führungen gibt es einen Workshop zum Thema „Heldenreise“, bei dem man in die Welt der Helden aus Märchen, Mythen und Sagen eintauchen und diese Geschichten mit persönlichen Bildern im Kopf verknüpfen kann. Auch Vorträge und Workshops für Kinder werden angeboten.

Die Entwicklungen und Errungenschaften der Menschheit werden im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya als Abenteuer aufbereitet. Die Ausstellung gibt mit einer interaktiven und modernen Gestaltung einen Einblick in die Urgeschichte, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie. Zudem bieten originalgetreue Nachbauten von Gebäuden im Freigelände einen Blick auf vergangene Lebenswelten Mitteleuropas.

Neue Sonderausstellung im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya

Die neue Sonderausstellung „Reiterbögen. Archäologie. Rekonstruktion. Experiment“ im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya begibt sich auf Spurensuche nach den gefürchteten Bögen der Steppennomaden und geht den Fragen nach, was nach Jahrhunderten von den Bögen und Pfeilen im Boden übrig bleibt und was Experimentalarchäologen daraus lesen können, um die Bögen zu rekonstruieren.

In der Ausstellung werden zudem die Bögen, der komplexe Bau und ihr Gebrauch von reiternomadischen Völkern, die auch die mitteleuropäische Geschichte mitgestaltet haben, gezeigt.

Alle Infos: www.mamuz.at

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