„Der Bockerer“ bei den Wachaufestspielen Weißenkirchen. Erstmals wird das Kultstück „Der Bockerer“ im Rahmen der Wachaufestspiele gezeigt. Abonnenten sparen 10 Prozent auf Tickets im Vorverkauf!

Erstellt am 20. Mai 2019 (14:09)
Larsen Viilukas

Das Bühnenstück von Ulrich Becher und Peter Preses wurde ursprünglich als "tragische Posse" bezeichnet und im Jahr 1948 an der Scala in Wien uraufgeführt. In der Filmversion von Franz Antel, der die Titelrolle mit Karl Merkatz besetzte, wurde der Bockerer auch für den Oscar nominiert. Sogar in Peking und Shanghai wurde das Stück aufgeführt. Nun feiert „Der Bockerer“ 2019 bei den Wachaufestspielen Weissenkirchen sein erneutes Comeback.

In der Hauptrolle von Marcus Strahls Inszenierung von „Der Bockerer“ verkörpert Rudi Larsen den einfachen Fleischhauer Karl Bockerer, der sich kein bisschen um Politik schert und bloß seine Ruh‘ haben möchte - mit Familie, Kartenspiel und Wein. Doch bald muss er feststellen, dass seine beschauliche Welt gehörig ins Wanken gerät, denn der aufkeimende Nationalsozialismus trägt seine giftige Saat mitten in seine Familie. Der Sohn wird Mitglied der SA, die Gattin gefällt sich als glühende Hitlerverehrerin. Als die Nazis ihm dann auch noch seinen jüdischen Tarockpartner Rosenblatt vertreiben, beginnt er sich auf seine Art, mit einer Mischung aus Naivität, Humor und Bauernschläue, zu wehren. Die Inszenierung von Marcus Strahl macht das Stück zum Gewissensspiegel für alle Heutigen und ist eine mitreißende Inszenierung rund um die  Themen Radikalismus, Gewalt und Krieg.

10 Prozent Rabatt für Abonnenten!

NÖN-Abonnenten erhalten 10 % Rabatt auf Tickets im Vorverkauf. Erhältlich mit dem Kennwort „NÖN“ und der Angabe der Abonummer unter Tel. 02715/2268 (Die – So, 10 -12:30 Uhr und 13 – 17 Uhr) oder im NÖN-Ticketshop.