Hilfe bei Tabuthema. Unterschiedliche Längen bei Schamlippen können sehr störend sein. Für Betroffene gibt es Hilfe.

Erstellt am 07. April 2021 (15:45)
Dr. Daniela Rieder ist Fachärztin für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie in Krems und Wien.
zVg, zVg

Für zahlreiche Patientinnen können die unterschiedlichen Ausprägungen der inneren Schamlippen (Labia minora) schmerzhaft sein und ihre Lebensqualität stark einschränken. Der Bereich der Schamlippenkorrektur erfordert sehr viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl, da die Thematik in unserer Gesellschaft leider ein Tabu darstellt und mit großer Beschämung behaftet ist.

Tatsächlich benötigen betroffene Frauen Empathie. Starke Einschränkung der Sexualität, Leiden während der Regelblutung sowie Schmerzen bei sportlicher Betätigung und beim Tragen enger Kleidung wie auch ein starker, psychischen Leidensdruck stellen Indikationen dar.

Die Größe und Form der kleinen Schamlippen lassen sich durch einen operativen, überschaubaren Eingriff korrigieren. Dabei findet je nach Ausgangsbefund eine von verschiedenen, etablierten Techniken ihre Anwendung. Der Eingriff ist in örtlicher Betäubung oder auch in Kombination mit einem Dämmerschlaf möglich und dauert in etwa eine Stunde.

Die Patientin ist nach wenigen Tagen wieder arbeitsfähig, körperliche Schonung wird für ein bis zwei Wochen empfohlen.

Kosten: ab 1.800 Euro.

Termin für ein Beratungsgespräch:
www.danielarieder.at
ordination@danielarieder.at
0664/5466655