Brustkrebs-Früherkennung: „Ich mach’s. Mir zuliebe.“. Regelmäßige Untersuchungen können Brustkrebs zwar nicht verhindern, aber die Heilungschancen verbessern und Therapien schonender machen. Seit zwei Jahren gibt es in Niederösterreich die telefonische Gesundheitsberatung 1450. Bald steht die medizinische Hotline in ganz Österreich zur Verfügung.

Erstellt am 27. März 2019 (16:11)
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NÖGKK-Direktorin Dr. Martina Amler und NÖGKK-Expertin Bernadette Höhrhan setzen auf das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Österreich erkranken jedes Jahr rund 5.000 Frauen. Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm „früh erkennen“ hat das Ziel, die Brustkrebs-Sterblichkeit langfristig zu senken.

Das Screening-Programm, eine gemeinsame Initiative von Bund, Sozialversicherung, den Bundesländern und der Österreichischen Ärztekammer, wird von der Sozialversicherung finanziert. In Niederösterreich bieten alle 32 Radiologie-Standorte die kostenlose Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs an. Die derzeit geeignetste Untersuchungsmethode zur Brustkrebs-Früherkennung ist die Mammografie.

Brustkrebs-Früherkennung: alle zwei Jahre.

Das Besondere am Programm ist, dass Frauen zwischen 45 und 69 Jahren alle zwei Jahre zur Früherkennungsuntersuchung eingeladen werden und sich nur mit der e-card untersuchen lassen können.

Frauen zwischen 40 und 44 Jahren und ab 70 Jahren können sich kostenlos zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm anmelden. „Wichtig für die Früherkennung ist, dass die Untersuchungen in den empfohlenen Abständen und regelmäßig gemacht werden. Die Früherkennung kann Brustkrebs zwar nicht verhindern, aber die Therapien sind schonender und die Heilungschancen besser“, betont Dr. Martina Amler, Direktorin der NÖ Gebietskrankenkasse.

Darüber hinaus kann jede Frau bei Auffälligkeiten und Beschwerden – auch ohne e-card-Freischaltung – mit einer ärztlichen Überweisung zur Untersuchung gehen.

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Infos

Weitere Informationen gibt es unter www.frueh-erkennen.at bzw. bei der kostenlosen Serviceline 0800/500 181.