Feierjahr für die Gemeinde Ertl

Im Voranschlag sind für 2022 keine größeren Projekte vorgesehen.

Erstellt am 16. Dezember 2021 | 06:12
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Foto: shutterstock.com/Africa Studio

„Wir werden 2022 etwas leiser treten“, sagt Bürgermeister Josef Forster. Dementsprechend stehen keine großen Vorhaben am Investitionsprogramm der Gemeinde. Abgeschlossen wird der Feuerwehrhaus-Neubau, dafür sind 254.500 Euro budgetiert. „Auch ein paar Siedlungsstraßen werden wir fertigstellen und ein paar Investitionen in Wasser und Kanal tätigen“, sagt der Ortschef.

Erstellt werden soll im kommenden Jahr ein neues örtliches Entwicklungskonzept. „Das bestehende ist 20 bis 30 Jahre alt, da sind manche Dinge, die wir schon gemacht haben, noch gar nicht enthalten“, sagt Forster. Großes Thema in Ertl ist natürlich immer, der Jugend, die im Ort bleiben möchte, Gründe und Wohnungen anbieten zu können. „Wir haben da zum Beispiel eine Siedlung außerhalb des Ortes, wo wir noch über die Erschließung von Flächen für Einfamilienhäuser nachdenken.“ Auch in Ertl will man künftig die Größe der Baugründe reduzieren. Bisher gab es kaum eine Parzelle unter 1.000 oder 1.200 Quadratmetern. „Jetzt haben wir auch schon einige mit 700 Quadratmetern erschlossen. Die Regel wird das bei uns aber nicht werden, weil wir aufgrund der Hanglagen größere Baugründe brauchen. Es gehen da ja oft viele Quadratmeter für die Steinschlichtungen zur Hangsicherung verloren. Aber wir sind dahinter, dass die Parzellen kleiner werden“, sagt Forster.

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Bürgermeister Josef Forster freut sich auf die 100-Jahr-Feiern.
Foto: NOEN

Forcieren will die Gemeinde weiterhin die Errichtung von Photovoltaikanlagen. „Wir haben da ja mit Gemeinderat Manfred Kalkgruber zum Glück einen Spezialisten, der die Bürger berät“, lobt der Ortschef.

Feiern wird die Gemeinde im kommenden Jahr ihr 100-Jahr-Jubiläum. „Auch dafür haben wir natürlich eine Summe im Budget vorgesehen. Anfang Juli wird es einen Festakt geben, wo wir hoffen, auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner begrüßen zu dürfen.“

Fraglich ist, ob wegen der Corona-Pandemie der geplante Neujahrsempfang Anfang Jänner und der Karneval im Februar stattfinden können. Im März soll aber das neue Heimatbuch präsentiert werden.