„Stadtbad“ Amstetten: Pläne fertig

Wünsche der Bevölkerung sind in das Konzept eingeflossen. Im Freibad wird es nun doch zwei Becken geben.

Hermann Knapp
Hermann Knapp Erstellt am 13. Oktober 2021 | 06:03
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Bürgermeister Christian Haberhauer und Vize-bürgermeister Dominic Hörlezeder präsentierten am Freitag der Vorwoche die Pläne für das neue Amstettner Stadtbad.
Foto: Knapp

Seit Freitag liegen die Pläne des Architekturbüros Gobli aus Graz für das „Am-stettner Stadtbad“ auf dem Tisch. „Wir haben uns ganz an den Wünschen der Bevölkerung orientiert“, sagt Bürgermeister Christian Haberhauer. Im neuen Hallenbad werden statt 400 künftig 620 Gäste Platz haben. Das Sportbecken für Vereine und Schulen wird von vier auf sechs Bahnen erweitert. „Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass Kinder schwimmen lernen und Sportbegeisterte ihren Aktivitäten nachgehen können, aber wir vergessen auch nicht auf den Spaßfaktor und die Familien“, betont Haberhauer.

Das bisherige Erlebnisbecken wird adaptiert, der Kinderbereich mit einer Beckentiefe von 20 bis maximal 40 Zentimetern vergrößert. Ein Highlight für die Jugend wird eine neue Rutsche sein, die vom Obergeschoß über den Außenbereich geführt wird und in ein separates Becken im Hallenbad mündet. Der Freibadbereich wird völlig neu gestaltet. Dort soll es künftig zwei Becken geben: eines mit 25 mal 15 Metern und eines mit 20 mal 16 Metern. Auf den Liegeflächen werden rund 1.000 Badegäste Platz haben. Für die Kinder ist ein Wasserspielpark (280 Quadratmeter) geplant. Auch eine neue Rutsche, die ebenfalls in ein eigenes Becken mündet, sieht das Konzept Plan vor.

Frei zugängllicher Park für die Bürger

Vom Bad und somit vom Zahlbereich getrennt, soll auf dem Gelände zudem ein frei zugänglicher Park im Ausmaß von 12.000 Quadratmetern entstehen – mit einem Multifunktions-Funcourt und zwei Beachvolleyballplätzen sowie einem Motorikpark.

Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder hebt hervor, dass beim Neubau besonders auf Energieeffizienz und Ökologie Wert gelegt wird. „Wir werden das Dach des Hallenbades begrünen und auch eine 400 Quadratmeter große Photovoltaikanlage installieren“, verspricht er. Das Gelände wird auch vom Ybbsuferbegleitweg über die schon bestehende Unterführung unter der B1 zugänglich sein. Der Freibereich wird Besuchern voraussichtlich von 8 bis 22 Uhr offen stehen und dann gesperrt. An der Westseite des Hallenbades wird ein Gastro-Bereich mit Terrasse und Lounge errichtet. „Uns geht es darum, auf diesem großen Freizeitareal mit dem Bad, dem Stadion und auch der Pölz-Halle einen Wirt zu verorten, der das ganze Jahr über für seine Gäste da ist“, betont Bürgermeister Haberhauer. Im selben Gebäude-Komplex wie das Gasthaus sollen aber auch Vereine angesiedelt werden: die Sportschützen, der Segelfliegerverein und der ESV-ZV-Skisport.

Im Jänner 2024 soll Bad fertig sein

Mit 30. April 2022 wird das Bad zugesperrt, dann beginnen die Abrissarbeiten. Die Wiedereröffnung ist für Jänner 2024 geplant. Eine Sauna ist nicht mehr vorgesehen.

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