48-jähriger bei Flugzeugabsturz getötet. Ein 48 Jahre alter Mann aus Amstetten ist am Freitag beim Absturz eines von ihm gelenkten Segelfliegers an der Südseite des Dobratsch in Kärnten ums Leben gekommen.

Erstellt am 12. Juli 2013 (19:48)
APA13677562 - 12072013 - ARNOLDSTEIN - …STERREICH: ZU APA 0513 CI - Blick auf den Wald unterhalb der "Roten Wand" wo die Stelle sein soll, in der ein 48-jŠhriger Mann aus Amstetten am Freitag, 12. Juli 2013, beim Absturz eines von ihm gelenkten Segelfliegers an der SŸdseite des Dobratsch in KŠrnten (Gemeinde Arnoldstein, Bezirk Villach-Land) ums Leben gekommen ist (undatiertes Polizeibild). +++ WIR WEISEN AUSDR†CKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GR†NDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEF†HRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLST€NDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: LPD K€RNTEN
NOEN, LPD K€RNTEN (APA)
Laut Polizei sah ein anderer, befreundeter Segelfliegerpilot, wie das Flugzeug des 48-Jährigen gegen 12.45 Uhr, nur 15 Minuten nach dem Start, ins Trudeln geriet und im Wald unterhalb der "Roten Wand" verschwand.

Unter Einsatz des Polizeihubschraubers gelangten Einsatzkräfte zur Absturzstelle, wo sie nur mehr den Tod des Piloten feststellen konnten. Der Verunglückte war seit 6. Juli mit einer Gruppe von Flugkameraden auf Urlaub in der Nachbargemeinde Nötsch, um hier zu fliegen. Die Ursache des Flugunfalls war zunächst noch offen. Ermittlungsleiter Manfred Dörfler vom Landeskriminalamt sagte, dass das Flugzeugwrack nun untersucht werde. Mit den Resultaten der technischen Analyse des Flugzeugwracks wird am Montag gerechnet. Dann soll vorläufig geklärt sein, ob ein Flugfehler des Piloten oder ein technisches Gebrechen den Absturz am Südhang des Dobratsch (Bezirk Villach-Land) verursachte.

An Folgen des Absturzes in Kärnten gestorben

Die Obduktion der Leiche eines 48 Jahre alten Amstettners hat keine Hinweise auf eine Fluguntauglichkeit des Mannes geliefert. Staatsanwältin Gabriele Lutschounig: Der Mann aus Amstetten sei an "massivsten inneren Verletzungen" gestorben, allesamt "absturztypisch".

Einzig ausständig seien die Ergebnisse der chemisch-toxikologischen Untersuchung. Zunächst habe es aber keinen Hinweis auf eine derartige Beeinträchtigung gegeben, sagte die Staatsanwältin.