Salesianerpfarre Amstetten sammelt für weltweite Priesterausbildung

Insgesamt gibt es weltweit 130.000 Priesterstudenten, davon 80.000 in Afrika, Asien und Lateinamerika. Darauf verweisen die Päpstlichen Missionswerke („Missio“). Und die Weltkirche wächst: 2020 gab es 1,34 Milliarden Katholiken weltweit, 15,5 Millionen mehr als im Jahr davor.

Erstellt am 05. Januar 2022 | 15:01
Lesezeit: 1 Min

Die Priesterausbildung sei laut „Missio“ gefährdet, denn sie erfordert finanzielle Mittel, die von den Kirchen vor Ort nicht geleistet werden können. Die „Priestersammlung“ – also die „Sammlung für die Ausbildung dieser Priester“ – wird seit 1926 von den Päpstlichen Missionswerken am 6. Jänner im Auftrag des Papstes in den Pfarren in Österreich durchgeführt - auch die Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu beteiligt sich daran.

Priester in den Ländern des Südens seien besonders wichtig für die karitative Dynamik der Kirche vor Ort: „Geistliche Berufungen sind in den Ländern dort oft die Motoren für das soziale Engagement der Gemeinden. Pries­ter sind meist die erste Anlaufstelle für Hilfesuchende, sie betreuen Schulen, Waisenhäuser und Krankenstationen. Und oft stellt die bloße Ernährung der Priesterstudenten für die Bischöfe in Afrika ein Problem dar."