Werksmusikkapelle Böhlerwerk: Traditionsreich und zukunftsorientiert

Erstellt am 12. Mai 2022 | 15:44
Lesezeit: 2 Min
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Auch die Präsentation der Marschkünste im Rahmen einer Marschmusikbewertung gehört zu den Highlights im Jahreskalender der Werksmusik. Hier bei Kaiserwetter im Jahr 2021 beim Bezirksmusikfest in Strengberg.
Foto: Werksmusikkapelle Böhlerwerk
Die Werksmusikkapelle Böhlerwerk ist stolz auf ihre Geschichte und legt großen Wert auf Nachwuchsarbeit.
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Die Werksmusikkapelle Böhlerwerk blickt auf eine mehr als 70-jährige Geschichte zurück und führt die Tradition ihrer Vorgängerin, der Arbeitermusikkapelle Bruckbach, fort. 1946 wurde mit aufbauenden Vorarbeiten begonnen, die Musiker spielten damals im Schlossergewand mit Instrumenten aus Privateigentum. Nach einer bei Belegschaftsmitgliedern der Böhler Ybbstalwerke durchgeführten Sammlung konnten die fehlenden Instrumente und einheitliche Uniformen angekauft werden und 1950 wurde die Werksmusikkapelle offiziell gegründet. Die Kapelle hatte damals neun Mitglieder, Kapellmeister war Alois Hönig, Obmann Pius Settelmeyer.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Firma wurde immer großgeschrieben, Beispiele gibt es hierfür von den ersten Probemöglichkeiten in Fabrikshallen bis hin zur feierlichen Eröffnung des Probelokals im Jahr 2007. Die Bergknappenvergangenheit der „Werksmusi“, wie die Kapelle von Mitgliedern und Einheimischen liebevoll genannt wird, spielt nach wie vor eine Rolle im Verein, was sich zum Beispiel an den Uniformen zeigt.

Nachwuchsarbeit sichert Zukunft der Werksmusik

Auch wenn Tradition und Geschichtsbewusstsein in der Werksmusikkapelle großgeschrieben werden, so ist der Blick in die Zukunft gewandt. Die musikalischen Leiter Werner Dippelreither, Lucia Übelacker und Josef Wenger sorgen dafür, dass nicht nur historische Stücke, sondern auch symphonische Blasmusik, Filmmusik und Medleys aus Musicals oder populärer Musik ein fixer Bestandteil des Repertoires sind.

Ein wesentlicher Pfeiler des Vereins ist auch die Nachwuchsarbeit. Mit den NewCos können schon die ganz jungen Musikerinnen und Musiker in das Vereinsleben reinschnuppern, sich untereinander und den Verein kennenlernen. Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit sichert den Fortbestand der Werksmusik, die nicht nur in musikalischer Hinsicht Heimat ihrer Mitglieder ist, sondern auch für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Freundschaft steht. Die Werksmusik Böhlerwerk ist lebendig geblieben, pulsiert und schafft Raum für spannende Gespräche, neue Blickwinkel, Freude und Verbindung von Generationen.

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