Amstettner Remise wird zum ecocenter. Neuer Paukenschlag beim Wirtschaftsentwicklungsprojekt rund um den Amstettner Bahnhof: Die Landeswirtschaftsagentur ecoplus hat ein 1 Hektar großes Areal bei der Remise erworben und wird dort ein ecocenter errichten. Das Gebäude soll in Modulbauweise entstehen - je nach Bedarf. Rund neun Millionen Euro wir die Wirtschaftsagentur des Landes in das Projekt investieren.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 15. Februar 2021 (12:45)
Die Remise wird einem modernen Eco-Center weichen. Das kündigten (von links) ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, die stellvertretende ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzende Michaela Hinterholzer und Bürgermeister Christian Haberhauer am Montagvormittag an.
Hermann Knapp

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger gab am Montagvormittag gemeinsam mit Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer,  Michaela Hinterholzer,  stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der ecoplus und ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki den Startschuss für eines der größten Wirtschaftsraum-Entwicklungsprojekte in ganz Niederösterreich.

Die Wirtschaftsraum Amstetten GmbH (WRA), ein Zusammenschluss von Stadt und 13 Umlandgemeinden, hat ja ein acht Hektar großes Areal rund um den Bahnhof von den ÖBB erworben und will dieses in den nächsten zehn bis 15 Jahren entwickeln - mit einem Mix aus Wirtschaft und Wohnen.

Die Ecoplus bringt das Vorhaben mit ihrem geplanten ecocenter praktisch in die Umsetzungsphase. "Noch im ersten Halbjahr wird das bestehende Gebäude abgerissen, im zweiten Halbjahr soll die Planung erfolgen. Mit dem Neubau wollen wir im Jahr 2022 beginnen", kündigte  Danninger an.

Beim neuen Haus soll die Bogenform der Remise erhalten bleiben. Es wird auf mehreren Ebenen Büros und Werkstätten enthalten. „Für uns als Wirtschaftsagentur handelt es sich bei diesem Projekt auch um eine Premiere. Wir sind erstmals in einer Innenstadtlage vertreten. Aber wir bauen auf einem großen Erfahrungsschatz beim Bau von Gewerbe- und Büroimmobilien auf", betont Hinterholzer.

Die dritte Halle der Remise ist vom ecocenter übrigens ausgenommen und wird  nicht abgerissen. Sie verbleibt im Besitz der WRA und  soll auch weiterhin der Gründerszene und für Veranstaltungen und kulinarische Events zur Verfügung stehen. 

Mehr zum Projekt der Eco-Plus und die Entwicklung des Areals um den Bahnhof lest ihr in eurer neuen NÖN-Ausgabe.

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