Die Amstettner Bauabteilung wird neu aufgestellt

Baudirektor Heigl geht in Pension. Seine Funktion wird es künftig in dieser Form am Stadtamt nicht mehr.

Erstellt am 27. Januar 2021 | 05:33
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17 Jahre lang war Manfred Heigl Leiter der Bauabteilung. Zum Dank für sein Engagement durfte er sich mit seinen Initialen im Tisch des Bürgermeisters verewigen (von links): Vizebürgermeister Markus Brandstetter, Baudirektor Manfred Heigl und Bürgermeister Christian Haberhauer.
Foto: Stadt Amstetten

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Baudirektor Manfred Heigl geht mit März in den Ruhestand.
NÖN/Archiv

Baudirektor Manfred Heigl wird mit März in den Ruhestand treten. In der Vorwoche hat er sich, wie zuvor schon der scheidende Finanzdirektor Josef Bichler, mit seinen Initialen im Tisch im Büro von Bürgermeister Christian Haberhauer verewigt.

Heigl war 17 Jahre im Amt. Seinen letzten Arbeitstag hatte er bereits. Bis zum offiziellen Ende seines Dienstverhältnisses konsumiert er seinen Resturlaub.

Großes Aufgabenfeld für den künftigen Leiter

Die Funktion, die der Stadtbaudirektor innehatte, wird es in dieser Form in Zukunft am Stadtamt nicht mehr geben. Im Zuge der großen Verwaltungsreorganisation werden die Bereiche Hoch- und Tiefbau sowie Bauhof zu einer Abteilung unter Führung von Richard Biber zusammengefasst. Er ist zugleich auch Referatsleiter für den Hochbau, für das Referat Tiefbau ist künftig Dieter Stadlbauer zuständig.

Ausgeschrieben ist derzeit die Funktion eines Leiters der Abteilung Wirtschafts- und Standortentwicklung, die neu geschaffen wird.

„Das ist eine sehr wichtige Abteilung, in der Dienstleistung an oberster Stelle steht. Wir wollen unsere Bürger möglichst gut beraten und Bauverfahren rasch und effizient abwickeln. Zugleich gilt es aber auch Ansprechpartner für mögliche Investoren zu sein, den Standort bestmöglich zu vermarkten und auch Leerflächenmanagement zu betreiben“, sagt Bürgermeister Christian Haberhauer. Das Aufgabenfeld für den künftigen Abteilungsleiter ist also groß.

SPÖ-Baustadtrat Bernhard Wagner sieht die Umgestaltung der Bauabteilung in Zeiten der Pandemie skeptisch. „Grundsätzlich spricht nichts gegen eine Verwaltungsreform, aber ob es in so einer schwierigen Zeit Sinn macht, alles über den Haufen zu drehen, ist fraglich. Ich selbst war nicht eingebunden.“