Erstellt am 18. Mai 2015, 09:39

von Sabine Hummer

Abwasserentsorgung: Start für Großprojekt. 1,8 Millionen Euro investiert Abwasserverband Oberes Urltal in Sanierung der Kläranlage.

Der Verbandsvorstand des Gemeindeabwasserverbandes Oberes Urltal, v.li. Bürgermeister Johann Spreitzer aus Seitenstetten, Bürgermeister Karl Latschenberger aus Biberbach, geschäftsführender Gemeinderat Franz Bader aus Wolfsbach, Bürgermeister Erwin Pittersberger aus Weistrach, Vizebürgermeister Gottfried Bühringer aus Aschbach und Bürgermeister Johannes Heuras aus St. Peter, hat den Start der Generalsanierung beschlossen. Foto: privat  |  NOEN, privat
Im Jahr 1984 wurde mit dem Bau der Kläranlage des Gemeindeabwasserverbandes Oberes Urltal begonnen. Mehr als 30 Jahre später stehen die Verbandsgemeinden St. Peter, Seitenstetten, Aschbach, Biberbach, Weistrach und Wolfsbach vor einem Millionenprojekt, um die in die Jahre gekommene Anlage dem Stand der Technik anzupassen.

Erneuerung des Großrechens als erster Schritt

Im Vorjahr wurde bereits der Großrechen als erster Schritt des Sanierungsprojektes erneuert. Am Freitag der Vorwoche hat der Verbandsvorstand die Generalsanierung und die Vergabe der einzelnen Gewerke beschlossen.

„Die Kläranlage ist derzeit für den Gleichwert von 16.000 Einwohnern ausgerichtet. Da diese Kapazitäten auch an der Grenze sind, wird die Anlage auf 18.000 Einwohnergleichwert ausgebaut“, informiert Bürgermeister Johannes Heuras aus St. Peter, der Obmann des Gemeindeabwasserverbandes Oberes Urltal.

Technik nach heutigen Standards installiert

Weiters werden die bestehenden Becken und Gebäude adaptiert, zwei zusätzliche Belebungsbecken von jeweils 1.000 Kubikmeter Fassungsvermögen werden errichtet. Außerdem wird die Technik im Gebläsehaus und im Verteilbauwerk erneuert und nach heutigen Standards installiert.

Zirka 1,8 Millionen Euro werden in die Generalsanierung investiert, die Kosten werden anteilig zwischen den Gemeinden aufgeteilt.