Ärztin zieht doch in die Ardaggerstraße

Erstellt am 19. Februar 2013 | 00:00
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Foto: NOEN
Neuer Plan / Die Kritik enttäuschter Bürger bewog Sabine Lahnsteiner nun dazu, ihre Ordination doch im Westen der Stadt anzusiedeln.
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Von Hannes Hirtenlehner

AMSTETTEN / Bürger waren nach der Schließung der Arztpraxis des verstorbenen Dr. Wolfgang Brandstetter enttäuscht. Denn Ärztin Sabine Lahnsteiner kündigte an, sich im Haus von Andreas Stadlbauer in der Agatha-Straße anzusiedeln. „Damit gibt es im Westen der Stadt keinen praktischen Arzt mehr!“, meldeten sich enttäuschte Bürger bei der NÖN.

Für sie gibt es nun eine sehr positive Nachricht: Dr. Sabine Lahnsteiner wird doch eine Ordination in der Ardaggerstraße eröffnen. „Ich bleibe nicht im Haus von Dr. Stadlbauer. Auf Wunsch der Bevölkerung werde ich Anfang April in die Ardaggerstraße übersiedeln. Ich habe zuerst wirklich unterschätzt, wie viele Leute dort leben. Aber ich sehe gerne ein, dass das ein Fehler war.“ Auch das Lesen der Artikel in der NÖN hätte sie zum Umdenken bewogen, erklärt Lahnsteiner: „Auch wenn es für mich stressig war, habe ich dann doch einen geeigneten Standort im Westen von Amstetten gesucht und diesen im 55er-Haus gefunden. Ich werde dort die ehemaligen Räumlichkeiten von Bang & Olufsen im ersten Stock als Ordination einrichten. Für die Patienten ist dort alles barrierefrei, der Citybus bleibt vor der Tür stehen - und die Rettung kann ebenfalls gut zufahren. Es ist auch genug Platz für ein Dienstzimmer, eine Küche und eine Dusche vorhanden - das ist ideal für den Notdienst am Wochenende, denn dann kann ich auch bequem in Amstetten übernachten.“

Lahnsteiner freut sich schon auf die Eröffnung der neuen Ordination Anfang April: „Bis zu den Osterferien werde ich noch bei Dr. Stadlbauer in der Agathastraße bleiben. Von den Patienten habe ich auch schon sehr viele positive Rückmeldungen zur neuen Ordination in der Ardaggerstraße bekommen.“

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