Niederösterreicher "radeln in die Kirche". Mehr als 100 katholische und evangelische Pfarrgemeinden in den Diözesen St. Pölten und Wien beteiligen sich am kommenden Sonntag an der vom Land Niederösterreich initiierten Umweltaktion "Wir RADLn in die Kirche".

Von Wolfgang Zarl. Erstellt am 14. September 2017 (13:34)
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Anlässlich der "Europäischen Mobilitätswoche" sind die Gläubigen aufgerufen, ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen und den Gottesdienst am 17. September mit dem Fahrrad zu besuchen.

Ziel der Aktion, die in der noch bis 4. Oktober laufenden christlichen "Schöpfungszeit" von der Katholischen Aktion (KA) der Diözese St. Pölten, dem Umweltbüro der Erzdiözese Wien und der Evangelische Kirche Niederösterreich unterstützt wird, ist es, möglichst viele Menschen zum Radfahren im Alltag zu bewegen.

Radfahren ist "kleiner, aber bunter Baustein" zum Umweltschutz

Für den St. Pöltner KA-Präsidenten Armin Haiderer ist Radfahren zum Gottesdienst ein "kleiner, aber bunter Baustein" zum Umweltschutz. "Als Christen ist es uns ein Anliegen, Leben zu erhalten, zu schützen und zu fördern, dass unsere Welt auch für nachfolgenden Generationen eine gute Lebensgrundlage bleibt", erklärte der evangelische Superintendent Lars Müller-Marienburg.

Und P. Petrus Hübner, Bischofsvikar des Vikariats unter dem Wienerwald der Erzdiözese Wien, verweist auf die Umwelt-Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus. Mobilität sei für die Menschen wichtig, die Wahl des Fortbewegungsmittels liege aber in ihrer Verantwortung.

Europäischen Mobilitätswoche" von 16. bis 22. September

Die heuer zum fünften Mal stattfindende Aktion "Wir RADLn in die Kirche" ist ein Beitrag des Landes Niederösterreich zur "Europäischen Mobilitätswoche" von 16. bis 22. September.

"Die Hälfte unserer täglichen Wege ist kürzer als fünf Kilometer", lädt Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf zum Mitmachen ein: "Eine Strecke, die sich bequem mit dem Fahrrad zurückgelegen lässt, was wiederum der Umwelt zugute kommt."