Amstettens SPÖ will Lastenfahrräder fördern. Die Coronakrise hat vielleicht vom Klimawandel abgelenkt, die Gefahr, die durch diesen droht, aber nicht gemindert. Die SPÖ in Amstetten richtet den Blick nach vorne und will in der Stadt, für kurze Wege, das Lastenfahrrad als Alternative zum Auto etablieren.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 28. April 2020 (10:31)
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'Die SPÖ Amstetten will die Anschaffung von Lastenfahrrädern fördern (von links): Gemeinderat Andreas Fröhlich, Gemeinderätin Birgit Kern, Stadtrat Bernhard Wagner und Vizebürgermeister Gerhard Riegler.
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„Für uns als SPÖ-Fraktion ist es wichtig, alternative Fortbewegungsformen in Amstetten zu fördern. Lastenfahrräder ermöglichen es, sowohl Kinder, größere Gegenstände als auch den Einkauf schnell, sicher und umweltfreundlich zu transportieren. Deshalb ist es ein Schritt in die richtige Richtung und vor allem ein wichtiges Zeichen, wenn die Stadtgemeinde ihre Anschaffung durch Privatpersonen fördert“, erklärt SPÖ-Mobilitätssprecher Bernhard Wagner.

Gemeinderat Andreas Fröhlich betont die Bedeutung alternativer Fortbewegungsmittel in Bezug auf die Erderwärmung. „Mit dem Umstieg auf das Rad oder auf öffentliche Verkehrsmittel können wir alle einen kleinen Teil zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen und CO2 einsparen. Natürlich braucht es aber viele weitere Maßnahmen, auch seitens der Gemeinde.“

Die SPÖ schlägt vor den Kauf eines Lastenfahrrades seitens der Gemeinde Amstetten mit zehn Prozent des Anschaffungspreises, höchstens jedoch 300 Euro, zu fördern.