64. Kulturwochen: Eine Mischung aus Klassik und Moderne. Kulturstadträtin Elisabeth Asanger präsentierte in der Vorwoche das Programm der 64. Amstettner Kulturwochen.

Von Leopold Kogler. Erstellt am 09. Oktober 2018 (03:35)
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Elke Strauß, Leiterin der Kulturabteilung in Amstetten (links), und Kulturstadträtin Elisabeth Asanger können wieder ein abwechslungsreiches Programm präsentieren.
Leopold Kogler

Sechzehn Veranstaltungen in zwei Wochen, manchmal zwei Veranstaltungen an einem Tag. Und es gibt kaum einen Tag vom 1. bis zum 25. November, an dem es kein Programm gibt. Es ist wieder ein einzigartiges und mutiges Programm geworden. Eine Mischung aus Klassik und Moderne, Ausstellungen und Vorträgen, Chormusik, Konzerten und Filmen, Stammkünstlern und Neuentdeckungen.

Künstler aus der Region im Vordergrund

Fast alle Kunst- und Kulturschaffenden sind aus Amstetten und dem Amstettner Umland. „Die Kulturwochen sind ein Spiegel der Kulturstadt Amstetten“, betont Elisabeth Asanger, die erstmals in ihrer neuen Funktion dieses Festival verantwortet. „Die Bereitstellung kultureller Angebote und die Ermöglichung künstlerischen Schaffens ist eine bedeutende Aufgabe in unserer Stadt“, formuliert sie mit viel Begeisterung.

Eröffnet werden die Kulturwochen am 10. November um 19 Uhr mit einem Konzert in der Pfarrkirche Herz-Jesu. Dieser Ort ist authentisch für Mozarts letzte Komposition, das Requiem. Aufgeführt wird das geheimnisumrankte Werk vom Chor Amstetten Vokal unter der Leitung von Ruth Bachmair. Als Solisten agieren Ursula Langmayr, Johanna Krokovay, Michael Novak und Marcell Krokovay.

Weitere Highlights der Kulturwochen sind der Eröffnungsgottesdienst mit der Regionalmusikschule (11. November), die Kantate „Alle Jahre wieder“ in der Pfarrkirche Herz-Jesu (13. November) und ein Rückblick auf fünf Jahre intensives Schaffen der Kunst-Initiative-Amstetten (16. November).

Mit einer Matinee mit dem Amstettner Symphonieorchester werden die Kulturwochen am 25. November feierlich abgeschlossen. Zur Aufführung kommen Werke von Gottfried von Einem sowie von Tschaikowsky und Debussy.