Alternative für Amstetten wirbt um Stimmen. Die Alternative für Amstetten mit Spitzenkandidat Bruno Weber hat ebenfalls ihre Kandidatur angemeldet und fordert schlankeren Polit-Apparat.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 24. Dezember 2019 (05:14)
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Die Alternative für Amstetten (von links): Matthias Kern, Karin Roth, Brigitte Kashofer, Martha Harreiter, Bruno Weber, Silvia Schadenhofer und Christian Antes.
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Die aus der FPÖ ausgeschlossenen Gemeinderäte haben ihre Ankündigung wahr gemacht. Unter dem Namen Alternative für Amstetten (ALFA) treten sie mit einer eigenen Liste zur Gemeinderatswahl an. Spitzenkandidaten sind Bruno Weber und Martha Harreiter.

Weber nennt auch bereits erste konkrete Forderungen, wie eine Busverbindung von der Park&Ride-Anlage auf der Oiden direkt zum Bahnhof zur Verkehrsentlastung der Stadt. „Wir treten auch für einen langen Dienstag im Rathaus mit Parteienverkehr bis 19 Uhr ein, für jene Leute, die tagsüber keine Zeit haben, ihre Amtsgeschäfte zu erledigen“, sagt Weber. Abspecken will ALFA die politischen Ämter. So soll es künftig nur noch einen statt drei Vizebürgermeister und neun statt elf Stadträte in Amstetten geben. „Das wäre eine Kostenersparnis von 60.000 Euro im Jahr“, erklärtWeber.

ALFA tritt auch dafür ein, dass der Amstettner Familienpass auch für Alimente zahlende Väter/Mütter gelten solle und verlangt einen barrierefreien Zugang zum Bahnsteig beim Bahnhof Hausmening sowie eine Hundefreilaufzone am Krautberg.