Bewusstseinsbildung zu Umgang mit Wild. Bewusstseinsbildung: Wertvolle Tipps für richtiges Verhalten in der Natur verteilten die Jäger am Samstag in der Forstheide.

Von Peter Führer. Erstellt am 10. März 2021 (04:01)
In der Forstheide haben sich Bürgermeister Christian Haberhauer (4. von links), Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder (3. von links), Ortsvorsteher Anton Geister (links), Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder (5. von links) mit Bezirksjägermeister Franz Hochholzer (4. von rechts) und Jagdleiterin Elfriede Zehetgruber (5. von links) und die Jägerschaft getroffen, um Erholungssuchende zu informieren.
 
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„Gerade jetzt in der Pandemie entdecken viele Menschen den Erholungswert und die Schönheit der Natur. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, den Lebensaum unserer Wildtiere zu respektieren und zu schützen. Mit dieser Kampagne wollen wir auf einige wichtige Regeln zum Schutz der Tierwelt hinweisen. Nicht mahnend, sondern einladend“, erklärte Bezirksjägermeister Franz Hochholzer am vergangenen Samstag in der Forstheide.

An diesem Tag verteilte er gemeinsam mit weiteren Jägern an die vielen Menschen, die in der Forstheide spazierten, mit dem Rad unterwegs waren oder joggten, Infofolder mit sechs Regeln für den Auftenthalt in der Natur.

Das Verlassen der Wege schreckt Tiere auf. Wichtig ist zum Beispiel, dass man unbedingt am Weg bleibt. Ansonsten wird das Wild leicht aufgeschreckt. „Wir beobachten ganze Sprünge (Ausdruck für ein Rudel, Anmerkung) von Rehen, die permanent über die Felder getrieben werden und so keine Ruhe finden“, berichtet Jagdleiterin Elfriede Zehetgruber.
„Außerdem sollte man nur untertags unterwegs sein. Leider sind extrem viele Menschen in der Dämmerung oder nachts mit Stirnlampen unterwegs. Das muss ja nicht sein“, ergänzt Hochholzer.

Bürgermeister Christian Haberhauer unterstützte die Jäger bei ihren Anliegen. „Die Forstheide ist ein wichtiges Naherholungsgebiet und ein bedeutendes verbindendes Element für die Ortsteile. Die Jagd ist viel mehr als nur das Erlegen der Tiere. Die Jäger schauen, dass die Natur im Einklang bleibt. Eine ganz wichtige Aufgabe“, formulierte er. Die Aktion sei ein wichtiger Schritt zur Bewusstseinsbildung.