Krankenstände: Kliniken mangelt es an Personal. Amstettner Landesklinikum musste auch Patienten aus dem Bezirk Melk mitversorgen. Die Situation soll sich bis Mitte November wieder bessern.

Von Peter Führer und Markus Glück. Erstellt am 29. Oktober 2019 (04:50)
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Die Personalsuche ist auch für die Landeskliniken, wie etwa das Landesklinikum Amstetten, mittlerweile eine Herausforderung. Daher setzt man Schritte, um mehr Menschen über Berufe im medizinischen und Pflegebereich zu informieren.
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In der Vorwoche hieß es für Patienten im Landesklinikum Amstetten, unter Umständen länger zu warten. Und zwar, da das Spital aufgrund von Krankenständen im Landesklinikum Melk auch Patienten aus dem Nachbarbezirk zur unfallchirurgischen Erst- und Nachversorgung aufnehmen musste. Bis zu 20 Personen wurden zusätzlich versorgt. Der Ärger war vor allem bei den Patienten aus Melk groß, dass man nach Am stetetten ausweichen muss.

Auch in den nächsten Tagen wird der Bedarf an Unterstützung durch das Amstettner Klinikum laut Landeskliniken-Holding weiterbestehen. Ab Mitte November sollte sich die Versorgungssituation wieder stabilisiert haben.

„Die Erstversorgung ist sichergestellt“

„Dafür möchte ich mich bei den Betroffenen im Namen des Landesklinikums Melk und der NÖ Landeskliniken-Holding entschuldigen. Wir sind nachhaltig bemüht, die Versorgungssituation sobald wie möglich zu normalisieren. Natürlich führt die Situation in den unterstützenden Kliniken zu einem erhöhten Arbeitsaufkommen der Teams. Die Kliniken versichern jedenfalls, dass eine umfassende Erstversorgung der Patienten durchgehend sichergestellt ist“, erklärt Andreas Krauter von der NÖ Landeskliniken-Holding.

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