Bluttat: Prozess um Einweisung am 29. August. Ein 37-Jähriger, der im Jänner seine 40 Jahre alte Ehefrau mit zahlreichen Messerstichen in Amstetten getötet haben soll, steht am 29. August in St. Pölten vor einem Geschworenengericht.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 29. Juli 2019 (10:50)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Das Landesgericht St. Pölten
APA (Symbolbild)

Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher, da der Betroffene einem Gutachten zufolge zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig gewesen war.

Auch eine ergänzende Expertise bestätigte diese Einschätzung laut Anklagebehörde. Die Verhandlung sei für "einen halben Tag" angesetzt, teilte eine Gerichtssprecherin am Montag auf APA-Anfrage mit.

Die Bluttat hatte sich am 8. Jänner ereignet. Die 40-Jährige wurde laut Staatsanwaltschaft mit bis zu 38 Messerstichen getötet. Drei Kinder wurden Zeugen der Angriffe auf ihre Mutter. Der Verdächtige hatte sowohl bei der polizeilichen Einvernahme als auch bei der Verhängung der U-Haft, die schließlich in eine vorläufige Anhaltung umgewandelt wurde, zu dem Vorfall geschwiegen.