Brandstifter ausgeforscht und gefasst. Hinweise brachten Kriminalisten auf die Spur eines 45-Jährigen, der rund um Weihnachten Müllsammelstellen anzündete.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 31. Januar 2019 (03:20)
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Zwei Mal gingen zu Weihnachten Müllsammelstellen in Flammen auf. Am 23. Dezember wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Altkleidercontainer in die Negrellistraße gerufen, am 25. Dezember zündete ein Unbekannter eine Müllsammelstelle in der Kupferstraße neben einem Mehrparteienhaus an. Alle Plastiktonnen wurden dabei zerstört.

Durch Hinweise aus der Bevölkerung und umfangreiche Ermittlungsarbeiten der Kriminaldienstgruppe der Polizei Amstetten gelang es nun, den Täter auszuforschen. Es handelt sich um einen 45-jährigen bislang unbescholtenen Amstettner.

Grund für die Brandstiftungen dürften Beziehungsprobleme gewesen sein. Der Verdächtige gab an, er habe durch die Brände seine ehemalige Lebensgefährtin davon abbringen wollte, in die Kupferstraße zu ziehen, weil es dort nicht sicher sei.

Bei einer freiwilligen Nachschau in seiner Wohnung entdeckten die Beamten auch zahlreiche Messer, Bajonette und zwei Schreckschussrevolver. Da die Behörde gegen den Mann ein Waffenverbot ausgesprochen hat, wurden diese sichergestellt. Der 45-Jährige wurde wegen Brandstiftung, gefährlicher Drohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Der Staatsanwalt verfügte die Einlieferung in die Justizanstalt in St. Pölten.