Bürgerinitiative: „Kreisverkehr am Hauptplatz sinnvoll“

Bürgerinitiative mit bestehender Verkehrsführung in der City unzufrieden. Sie legt nochmals Änderungsvorschläge auf den Tisch.

Erstellt am 24. April 2018 | 04:34
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Bei der Einmündung der Rathausstraße in den Hauptplatz schlägt eine Bürgerinitiative nun die Schaffung eines kleinen Kreisverkehrs vor, ähnlich jenem in der Bahnhofstraße.
Foto: Kovacs

Die Stadt hat ja im Vorjahr das Planungsbüro Snizek damit beauftragt, die Innenstadt auf Verbesserungsmöglichkeiten der Verkehrsführung zu durchleuchten. Das Endergebnis: Jeder Eingriff würde nur Probleme an anderer Stelle verursachen.

Eine kleine überparteiliche und wirtschaftsnahe Bürgerinitiative will das Thema aber nicht einfach ad acta legen. „Wir haben ja schon im Jahr 2015 Vorschläge für eine Änderung gemacht, aber offenbar wurden unsere Pläne abgelegt und sind inzwischen verstaubt. Deshalb wollen wir sie nochmals in Erinnerung rufen“, sagt einer der Bürger, die anonym bleiben wollen.

Sie schlagen unter anderem die Errichtung eines kleinen Kreisverkehrs bei der Kreuzung Rathausstraße/Hauptplatz vor, wie er sich im Bereich Wiener Straße/Bahnhofstraße bewährt habe. „Zugleich soll die Einbahnregelung von der Linzer Straße bis zum Hauptplatz gestrichen und es sollen wieder zwei Fahrbahnen geschaffen werden. Der Radweg könnte bis zum Haus Schnabel-Hüte weiter bestehen. Falls mehr Platz dafür benötigt wird, könnte man ja den Grünstreifen beim Hauptplatz entfernen und die Klagemauer schleifen.“

Kirchenstraße: Einbahn soll umgedreht werden

Die Kirchenstraße soll, so der Vorschlag der Bürgerinitiative, Einbahn bleiben, allerdings in umgekehrter Richtung. Bei der Einmündung der Kirchenstraße in die Linzerstraße solle beim Zebrastreifen eine Ampelregelung für Fußgänger und Radfahrer mit Tastenregelung installiert werden. Die Einbahn in der Rathausstraße soll ebenfalls umgedreht werden.

Die Bürger schlagen außerdem vor, die Alte Zeile nicht mehr in die Linzer Straße einmünden zu lassen, sondern mit einer neuen Fahrspur, parallel zu jener die vom Hauptplatz kommt, gleich direkt bis zum Kreisverkehr Linzerstraße zu führen. „Falls die neue Fahrspur bei der Einmündung in den Kreisverkehr problematisch wäre, könnte man aber auch einfach eine breitere Fahrspur ab dem C&A andenken“.

Auch gegen die Staus im Bereich Ybbsstraße/Umfahrungsstraße glaubt die Bürgerinitiative, ein Rezept gefunden zu haben: „Auf der rechten Fahrbahnseite der Ybbsbrücke könnte man den Gehsteig schmäler machen (Notsteig mit Leitschiene) und die Fahrbahn verbreitern. Es wäre dann eine eigene Abbiegespur von der Umfahrungsstraße Richtung Allersdorf möglich, mit einem Einordnungssystem auf die neue breite Spur zur Ybbsbrücke“.

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