„Bunte Frauen“ für MigAward nominiert. Mit dem Format „Bunte Frauen“ liefert Amstetten ein positives Beispiel für gelungene Integration und ist damit auch im Rennen für eine große Auszeichnung.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. April 2019 (05:00)
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Kulturstadträtin Elisabeth Asanger, Sevda Batmaz, Gemeinderätin Regina Öllinger und Bürgermeisterin Ursula Puchebner freuen sich über das Erreichen des Finales des MigAwards 2019.
Stadtgemeinde

Mit dem Format „Bunte Frauen“ wurde in Amstetten eine Plattform geschaffen, die unterschiedlichste Frauenveranstaltungen organisiert. Mittlerweile ermöglichen diese vielen Frauen aus unterschiedlichen Kulturen ein gemeinsames Erleben, Kennenlernen und Lernen in einer guten und freundschaftlichen Atmosphäre. Es wurden viele Kontakte geknüpft und Freundschaften sind entstanden. Besonders freuen sich die Verantwortlichen der Frauenplattform, dass sie nun mit den „Bunten Frauen“ zu den Finalistinnen in der Kategorie „Bundesländer“ beim MigAward 2019 gehören.

„Der Preis wird ausschließlich von Migranten vergeben und zeichnet Projekte, Innovationen und Persönlichkeiten aus, die Partizipation und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern und/oder innovative Ansätze in der gesellschaftlichen Entwicklung verfolgen“, berichtet Kulturstadträtin Elisabeth Asanger. „Die Nominierung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Integration kann nur gelingen, wenn wir alle einen Schritt aufeinander zugehen.“

Dass dies in Amstetten funktioniert, ist vor allem der Verdienst eines gut funktionierenden Netzwerkes und der guten Zusammenarbeit von Freiwilligen, Behörden und Vereinen.

Zu den Aktivitäten im Rahmen der „Bunten Frauen“ zählen Spieleabende, Tanzveranstaltungen, Informationsabende zu Frauengesundheit, Bildung und Kindererziehung und Rechte und Pflichten der Bevölkerung in Österreich. Aber auch Muttertagsbräuche aus aller Welt wurden schon vorgestellt.