Doka arbeitet an Schienennetz in Sydney. Das Amstettner Unternehmen Doka liefert für neues U-Bahn-Schienennetz in Sydney Ingenieurleistungen und Schalungsmaterial für den bergmännischen Tunnelbetonbau.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. Oktober 2019 (09:51)
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Australiens größte Stadt Sydney bekommt ein neues eigenständiges Schienennetz, das 31 U-Bahn-Stationen und mehr als 66 Kilometer neuer U-Bahn-Schienenwege umfassen wird. Das wird die Art und Weise, wie sich Passanten in Sydney fortbewegen, revolutionieren. Doka liefert Ingenieurleistungen und Schalungsmaterial für den bergmännischen Tunnelbetonbau.

Der Auftrag ist das bisher umfangreichste Projekt in der Geschichte der Schalungstechniker im Tunnelbau. Das neue U-Bahn-Netz von Sydney wird eine Kapazität von etwa 40.000 Kunden pro Stunde haben, ähnlich wie andere Metrosysteme weltweit, beispielsweise in Panama oder Ankara. Das derzeitige U-Bahn-System von Sydney kann aktuell zuverlässig 24.000 Personen pro Stunde befördern.

Die Sydney Metro ist zum Vorzeigeobjekt für das Doka-Traggerüst SL-1 geworden. Das modulare System bietet komplette Schalungslösungen für stark unterschiedliche Tunnelquerschnitte, unabhängig von deren Form oder Belastung. Das Schwerlast-Traggerüst SL-1 ist äußerst flexibel anpassbar. Die Träger, Riegel und Streben des SL-1 können variabel angeordnet werden, wodurch eine optimale Materialauslastung gewährleistet wird und kurze Aufbauzeiten dank der vormontierten Schalungs- und Trägerkomponenten ermöglicht werden. Eingebaute Sicherheitssysteme sorgen für höchste Arbeitssicherheit dank integrierter Arbeitsbühnen und Aufstiege.

Die größte Herausforderung, der sich die Ingenieursabteilung von Doka stellen musste, war die Anwendung von Schalungslösungen für Tunnelkreuzungen der neuen Stationen Martin Place, Pitt Street und Victoria Cross. Jeder einzelne Tunnelquerschnitt erfordert ein spezielles Design für den Zusammenbau außerhalb des Tunnels und die Einbringung in den Ortbeton.