Einbruchsserie: Ganove schraubte Lichtkuppel ab. Firmen, Geschäft und Gasthaus wurden von unbekannten Tätern heimgesucht.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 28. Mai 2019 (04:22)
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In der letzten Woche häuften sich die Einbrüche. Zwischen 18. und 20. Mai drangen unbekannte Täter in ein Firmengebäude in der Franz-Kollmann-Straße ein. Im Bürotrakt brachen sie vier Türen auf und stahlen Bargeld aus zwei Rollcontainern. Im selben Zeitraum wurde bei einer Firma in der nahegelegenen Otto-Schott-Straße die Tür zu einem Lagerraum gewaltsam aus der Verankerung gerissen. Die Einbrecher stahlen sieben originalverpackte Poolreinigungsroboter.

Ebenfalls zwischen 18. und 20. Mai drangen Ganoven in die Fressnapf-Filiale in Greinsfurth ein. Am Montag bemerkte die Filialleiterin beim Aufsperren des Geschäfts, dass die Lichtkuppel fehlte. Die Täter dürften über die Feuerleiter auf das Flachdach geklettert sein und dort die Schrauben der Kunststoffkuppel gelöst haben. So gelangten sie ins Innere. Zur Flucht verwendeten sie dann die firmeneigene Stehleiter. Beute machten die Unbekannten allerdings keine.

Auch in der Nacht von 22.5 auf 23.5. waren Einbrecher am Werk. In der Mitterfeldstraße brachen sie die elektronische Schiebetüre eines Fahrzeugteilegeschäfts auf, durchsuchten die Büros und stahlen aus einem Kasten Wechselgeld.

Auf der Oiden (A1-Auffahrt Amstetten-West) drangen sie durch ein straßenseitig gelegenes Fenster in das Gasthaus ein, das der dortigen Tankstelle angeschlossen ist. Die Täter durchsuchten den Schankbereich und ließen insgesamt 98 Packungen Zigaretten mitgehen.

Ein bulgarischer Lkw-Fahrer, der auf dem Parkplatz bei der Tankstelle nächtigte, bemerkte die Einbrecher und schlug bei der Polizei Alarm. Die Unbekannten türmten aber, bevor die Beamten eintrafen. Der Bulgare gab an, vier Personen gesehen zu haben, die von der Tankstelle wegliefen.

Zwischen 22. und 23. Mai kam es weiters in einem Geschäft in der Ferdinand-Raimund-Straße zu einem Einbruchsversuch. Unbekannte Täter wollten die automatische Doppelschiebetüre des Haupteingangs mit Tatwerkzeug gewaltsam aufhebeln, scheiterten jedoch bei ihrem Versuch. Auch beim Mitarbeiterzugang misslang der Einbruchsversuch. Die Schadenshöhe war minimal, gestohlen wurde nichts.