Firma Lisec äußert sich zur Causa Weber. Eine klare Grenze zieht die Firma LiSEC in Sachen Bruno Weber. Der freiheitliche Amstettner Stadtrat und Betriebsratsvorsitzende in der LiSEC-Niederlassung in Hausmening hatte ja mit seinem als „rassistisch und homophob“ beurteilten Posting zu einer Werbekampagne der ÖBB für große Aufregung gesorgt.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 29. August 2018 (10:50)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
ams37weber-katzengruber
FP-Stadtrat Bruno Weber erhebt schwere Anschuldigungen gegen die SPÖ. Foto: Archiv
NOEN, Archiv

Wie bereits online berichtet, könnte ihn das nun auch den Job kosten. Gegenüber der NÖN begründet die Firma LiSEC die eingeleiteten Schritte gegen ihren Dienstnehmer:

„Das privat gepostete Statement von Herrn Weber betreffend ein Werbe-Sujet der ÖBB ist inakzeptabel. Es widerspricht sämtlichen Grundwerten von LiSEC und wird daher seitens des Unternehmens scharf verurteilt“, erklärt der Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung, Filip Miermans.

Weber sei nach Bekanntwerden des Postings mit sofortiger Wirkung freigestellt worden. Derzeit prüft das Unternehmen, ob arbeitsrechtlich eine Trennung vom Dienstnehmer möglich ist.

Weber musste sich übrigens auch dessen bewusst sein, dass sein Posting Konsequenzen des Arbeitgebers nach sich ziehen könnte. „Denn wir haben seit zwei Jahren Richtlinien, wie sich unsere Mitarbeiter im Umgang mit Online-Medien verhalten sollen. Sie posten da nicht nur als Privatpersonen, sie werden auch mit der Firma in Verbindung gebracht“, sagt Miermans.