Flüchtlingsquartiere: Vorwürfe gegen Betreiber SLC. FPÖ kritisiert in Aussendung „Überbelegung in Containerdorf“ in der Bezirksstadt. SLC-Prokurist Kogler widerspricht.

Erstellt am 20. September 2016 (06:12)
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Aus Hubers Aussendung geht nicht hervor, in welchem der beiden Containerdörfer die angebliche Überbelegung zu finden sei. Da er ein Quartier für 60 Personen anspricht, dürfte jenes in Waldheim gemeint sein. Foto: Archiv/Kapf

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FPÖ-Landtagsabgeordneter Martin Huber schreibt von „fundierten Quellen“, auf die er seinen Vorwurf stütze, benennt diese aber nicht.

Die FPÖ wittert einen Skandal: Landtagsabgeordneter Martin Huber behauptet, „dass das in der Bezirksstadt angesiedelte Containerdorf so gut wie immer völlig überbelegt ist.“

Es sei auf 60 Asylwerber ausgelegt. „Laut fundierten Quellen leben aber regelmäßig 69 Menschen darin. Für mich stellt sich die Frage, wer diese Zuteilungen überhaupt kontrolliert.“

Huber präzisiert nicht

Nähere Angaben zu den „fundierten Quellen“ macht er nicht – und er präzisiert auch nicht, von welchem Containerdorf er eigentlich redet. Es gibt in Amstetten ja deren zwei – in Mauer und in Waldheim. Ob der angeführten Zahlen muss aber von Waldheim die Rede sein.

Daniela Führer
Christian Kogler, Prokurist der Betreiberfirma SLC-Europe, weist die Vorwürfe des FPÖ-Abgeordneten entschieden zurück.

Christian Kogler, Prokurist der Betreiberfirma SLC-Europe, weist die Vorwürfe entschieden zurück. „Derzeit sind in Waldheim genau 60 Flüchtlinge untergebracht und damit ist der Standort auch voll ausgelastet.

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