Bäume aufgrund von Borkenkäfer-Befall abgeholzt. In den Bereichen Waldheim und Rudolfsbahn kam es aus Sicherheitsgründen zu Schlägerungen erkrankter Bäume.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. September 2019 (05:13)
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Diese Woche musste die Stadtgemeinde Amstetten eine weitere Meldung über die Sichtung von Borkenkäfer-Befall an die zuständige Forstbehörde weiterleiten. In der Forstheide sind im Bereich Waldheim und Rudolfsbahn Weißkiefern und Fichten auf Grundstücken unterschiedlicher Eigentümer betroffen.

Da jeder Waldbesitzer verpflichtet ist, gefährliche Massenvermehrungen solcher Schädlinge zu behandeln, müssen die erkrankten Bäume umgehend entnommen und aus dem Waldgebiet entfernt werden. Da es sich um einen Mischwald handelt, ist kein Kahlschlag notwendig. Laubbäume sind gegen diesen Schädling resistent.

Bei der Begehung wurden aber auch Eichen entdeckt, die drohen, auf die Gleise der Rudolfsbahn zu stürzen. Aus Sicherheitsgründen ist die Stadtgemeinde auch hier verpflichtet, diese zu entnehmen. Hinsichtlich Nutzung und Holzbringung müssen Rückegassen angelegt werden. Die Maßnahmen können schonend mit kleinen Forstmaschinen durchgeführt werden.

Durch natürliche Verjüngung wird sich der Bestand zum größeren Teil selbst regenerieren. Falls größere Bestandslücken entstehen sollten, wird mit standorttypischen Baumarten nachgepflanzt. Aufgrund der klimatischen Veränderungen müssen die Baumsorten auch hinsichtlich Hitzebeständigkeit und Wurzeltiefe gewählt werden.

Nähere Informationen: Referat Umwelt, Klima und kommunale Tiefbauten, Dieter Stadlbauer, 07472/601-272 oder d.stadlbauer@amstetten.at.