„Gelber Sack“: Abholtermine sorgen für Ärger

Unwissen über Abholtermine sorgt für Beschwerden.

Erstellt am 05. Juni 2018 | 06:02
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Anton Kasser, Obmann des gda, reagiert auf Kritik bezüglich Information über den Gelben Sack.
Foto: VPNÖ

Zum Thema Gelber Sack wandten sich in der vergangenen Woche mehrere Leser an die NÖN und übten Kritik an der derzeitigen Situation. Wie berichtet, gab es vor allem in der Stadt Amstetten einige Probleme mit dem neuen System. Etwa in Ulmerfeld, wo Müllsammelstellen als Lagerfläche für den Gelben Sack dienten, obwohl dieser bis zum Abholtermin zuhause aufzubewahren wäre.

Daraufhin betonten Ulmerfelds Ortsvorsteher Egon Brandl und Anton Kasser, Obmann des zuständigen Gemeinde Dienstleistungsverbandes Amstetten (gda), dass die Säcke in wenigen Wochen von der jeweiligen Liegenschaft abgeholt werden. Auf den „Recycling-Platzln“ hätten sie nichts verloren. Weiters baten sie in der Umstellungsphase um Unterstützung der Bürger.

„Eine Bringschuld und keine Holschuld“

Einer dieser Bürger meldete sich per Mail an die NÖN und erklärte, dass es zu wenig Informationen gegeben habe. „Kein Haushalt hat je einen Abholplan/Terminplan vom Abgabenverband erhalten, nur eine Telefonnummer oder eine Internetadresse. Es handelt sich dabei allerdings um eine ‚Bringschuld‘ vom Abgabenverband und keine ‚Holschuld‘ der Bürger. Solange ich keinen Terminplan bekomme, werde ich den Sack – wenn er voll ist – irgendwo hinstellen. Eventuell auch vor die Tür der Verantwortlichen für diesen Ärger“, ärgerte sich der Leser.


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