Generationenwohnen: Projekt in Vorbereitung

Arbeitsgruppe tüftelt an einem Konzept. Schwesternturm beim Landesklinikum würde sich dafür anbieten.

NÖN Redaktion Erstellt am 08. Oktober 2021 | 09:18
Generationenwohnen
Wohnen für Generationen im Schwesternturm: Mit diesem Projekt wollen Seniorenbundobmann Johann Brandstetter, ÖVP Sozialsprecherin Helga Seibezeder und der für Stadtentwicklung zuständige Vizebürgermeister Markus Brandstetter gemeinsam mit Bürgermeister Christian Haberhauer ein neues Wohnmodell für Amstetten entwickeln.
Foto: Volkspartei

Großes Potenzial für das Projekt „Generationenwohnen“, verknüpft mit einem Betreuungsangebot für Senioren, sieht eine Arbeitsgruppe mit Vizebürgermeister Markus Brandstetter, ÖVP-Sozialgemeinderätin Helga Seibezeder, Gesundheitsgemeinderätin Claudia Weinbrenner und Seniorenbundobmann Johann Brandstetter im „Schwesternturm“ beim Landesklinikum.

„Unser Ziel ist es, verschiedene Synergien zu nützen. Wichtige Aspekte sind für so ein Projekt zentrale Lage, Nähe zu Gesundheitseinrichtungen und Geschäften, sowie ein angrenzendes Naherholungsgebiet, aber auch Schule und Kindergarten und natürlich der Bahnhof“, sagt Brandstetter.

Da der Schwesternturm sanierungsbedürftig ist, muss ohnehin eine Entscheidung über die Zukunft des Gebäudes getroffen werden. „Für die jetzigen Mieter würde sich nichts ändern. Wir wollen mit Partnern und Betreuungsorganisationen ein konkretes Projekt entwickeln und dann dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit präsentieren“, erklärt der VP-Vizebürgermeister. Er kann sich auch vorstellen, im Rahmen eines Generationenwohnens ein Carsharing Modell anzubieten und zum Beispiel im Haus auch separate Räumlichkeiten für ein Homeoffice anzudenken.

Für Sozialgemeinderätin Seibezeder würden von einem Generationenwohnen Alt und Jung profitieren. „Ich arbeite viel mit Eltern und ihren Kindern zusammen. Die Bedürfnisse der älteren Generation decken sich beim Wohnen sehr oft mit jenen der Familien. Barrierefreiheit ist mit kleinen Kindern ebenso wichtig wie auch für die Senioren.“ Bürgermeister Christian Haber- hauer kann der Idee, den Schwesternturm zu nutzen, viel abgewinnen. „Ich halte es für ein spannendes Leuchtturmprojekt für Amstetten, hier eine neue Wohnqualität zu schaffen. In vielen meiner Sprechstunden ist Wohnen ein großes Thema. Ich möchte daher, dass in unserer Heimatstadt gerade beim Wohnen eine neue Qualität für unsere Bevölkerung entsteht“, betont der Stadtchef.

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