Gewalttätig: Cobra nahm Russen fest

Erstellt am 10. März 2020 | 04:19
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Foto: Von BlueSkyImage, Shutterstock.com
33-Jähriger wird beschuldigt, Familie immer wieder schwer misshandelt zu haben.
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Beamte des Einsatzkommandos „Cobra“ Linz verhafteten am Dienstagabend in einer Wohnung im Stadtgebiet einen 33-jährigen russischen Asylwerber. Die Spezialeinheit war angefordert worden, weil mit Widerstand des Mannes gegen seine Festnahme zu rechnen war.

Der Russe reiste im Jänner 2017 ein und wird beschuldigt, seine 42-jährige Frau, seine 15- und 16-jährigen Töchter und seinen 14-jährigen Sohn in den von ihnen bewohnten Asylunterkünften in Unterwaltersdorf, Puchenstuben und zuletzt in Amstetten immer wieder schwer körperlich misshandelt und mit dem Umbringen bedroht zu haben. So soll er eine der Töchter regelmäßig mit einem Gürtel, einer Staubsaugerstange und mit den Fäusten geschlagen haben. Seinen Sohn soll er wegen schlechter schulischer Noten ebenfalls mit einem Gürtel geprügelt und die andere Tochter mit Tritten traktiert haben. Seiner Frau dürfte er immer wieder Faustschläge versetzt haben. Als Grund für seine Wutausbrüche nannte der Mann psychische Probleme, da er befürchte, mit seiner Familie wieder in ihr Herkunftsland abgeschoben zu werden.

Es dauerte drei Jahre, bis die Frau und die Kinder wagten, den gewalttätigen Mann anzuzeigen. Er wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Außerdem wurden gegen den Mann ein Betretungs- und Annährungsverbot sowie ein Waffenverbot ausgesprochen.

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