Hörlezeder will für Landtag kandidieren. Amstettner Grün-Gemeinderat möchte für seine Partei der Vertreter des Mostviertels im Landesparlament werden.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 14. Februar 2017 (06:09)
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Dominic Hörlezeder meldet seine Ambitionen an, für die Grünen im Mostviertel für den Landtag zu kandidieren.
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Die Landtagswahlen im kommenden Jahr werfen auch im Mostviertel schon ihre Schatten voraus. Grün-Mandatar Dominic Hörlezeder meldet seine Ambitionen auf eine Kandidatur an.

„Nachdem der Melker Emmerich Weiderbauer ja angekündigt hatte, nicht mehr zur Wahl anzutreten, habe ich mich entschieden, mich beim Landeskongress am 5. März um einen Platz auf der Liste zu bewerben. Ich finde es wichtig, dass das Mostviertel auch weiterhin mit einem Mandatar im Landtag vertreten ist“, sagt Hörlezeder.

Will Stimme der Region

Erste Kontakte zur Parteispitze hat es schon gegeben und Hörlezeder hat auch schon offiziell sein Interesse angemeldet. Nun geht er daran, auch im Wahlkreis (Bezirke Amstetten, Melk und Scheibbs) für seine Sache zu werben.

Die Grünen haben derzeit vier Mandate im Landtag und das fünfte bei der letzten Wahl nur knapp verpasst. Hörlezeder hofft auf einen Listenplatz, der ihm zumindest die Chance eröffnet, in den Landtag einzuziehen (das wäre zumindest der fünfte Platz auf der Liste – verbunden mit der Hoffnung, dass die Grünen bei der Wahl Stimmen dazugewinnen.)

Sollte er tatsächlich den Karrieresprung zum Landespolitiker schaffen, dann will Hörlezeder im Landtag vor allem die Stimme der Region sein. „Natürlich werde ich mich für den Naturschutz einsetzen, aber auch beim Tierschutz gibt es noch viel zu tun. Im Sozialbereich, besonders in Sachen Integration, möchte ich mich ebenfalls verstärkt engagieren.“ Hörlezeder ist ja Mitglied beim „Verein für Amstetten“, der Spendengelder für die Flüchtlingshilfe sammelt und darauf schaut, dass sie sinnvoll eingesetzt werden.

In Amstetten ist Hörlezeder derzeit Gemeinderat. Laut Ankündigung der Grünen soll er aber Ende März den bisherigen Umweltstadtrat Gerhard Haag in seinem Amt ablösen.