Erstellt am 08. Juli 2015, 15:04

von NÖN Redaktion

Kein Essen für Stadtbedienstete. Facebook-Plattform kritisierte Vereinbarung zwischen Gemeinde und Transjob. Sie wurde aufgekündigt.

 |  NOEN, Erwin Wodicka/Bilderbox

Vorwürfe erhoben die Betreiber der Internetplattform „Muss das Sein, liebes Amstetten“ gegen die Stadt und Transjob. Sie kritisierten, dass Stadtbedienstete beim Beschäftigungsprojekt Transjob um „unter 4,50 Euro“ ein Menü bekämen (Transjobmitarbeiter für 3,50 Euro).

„Wieso gehen Gemeinderäte, Stadträte et cetera dorthin?“

„Manche haben sich das Essen auch noch mit nach Hause genommen“, heißt es in einem offenen Brief der Facebook-Plattform. „Wieso müssen Leute, die arbeiten, in den Genuss einer Sozialleistung kommen, die eigentlich nur Transjobbeschäftigten zusteht, die knapp 1.000 Euro verdienen. Wieso gehen Gemeinderäte, Stadträte et cetera dorthin?“

Sozialstadtrat Gerhard Riegler verwies in dieser Angelegenheit an Transjob. Dort hatte man vor ein paar Wochen noch bestätigt, dass es eine Vereinbarung mit der Stadt als Partnerorganisation gäbe und deren Bedienstete dort essen könnten – allerdings zu einem höheren Preis als die Transjobmitarbeiter.

Essen mitzunehmen sei nicht erlaubt. Inzwischen wurden aber ganz klare Verhältnisse geschaffen: Die NÖN erhielt von Transjob die Stellungnahme: „Bei Transjob wird ausschließlich für Mitarbeiter von Transjob ein Mittagsmenü gekocht.“