Letzter Test-Ansturm wurde bewältigt. Beinahe 8.000 Menschen nützten vor Weihnachten in Amstetten noch die Möglichkeit für einen Coronatest.

Von Peter Führer. Erstellt am 30. Dezember 2020 (03:45)
Vor den Feiertagen gingen noch viele zum Test in die Am stettner Eishalle. Großteils mit negativem Ergebnis.
Shutterstock/danielmarin

In den Tagen vor Weihnachten ließen sich in der Amstettner Eishalle noch knapp 8.000 Menschen testen. Am 21. und 22. Dezember organisierte das Bundesheer die Möglichkeit, von der insgesamt 7.500 Menschen, davon 5.441 aus dem Bezirk, Gebrauch machten. Am 24. Dezember organisierte dann das Rote Kreuz ebenfalls noch eine Testung, die von knapp 400 Personen genutzt wurde.

Wie Bezirkshauptfrau Martina Gerersdorfer berichtet, konnte das Bundesheer und das Rote Kreuz den Ansturm bewältigen. „Sie haben alle verfügbaren Kräfte zusammengezogen und perfekte Arbeit geleistet", erklärt Gerersdorfer. Von den 5.441 Tests (22. und 23.) brachten 27 ein positives Ergebnis hervor. Für jene Menschen, die ein solches Ergebnis erhielten, ging es weiter zum PCR-Test.“

Generell geht es bei der Anzahl der positiven Fälle in die richtige Richtung. Wie Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Markus Peham Anfang der Woche berichtet, gibt es derzeit knapp 500 Infizierte im Bezirk. 5.476 Menschen gelten als genesen, 1.303 waren in Quarantäne. „Mitte November waren es noch über 1.400 Personen, die aktiv infiziert waren. Von Anfang Dezember bis jetzt hat sich diese Zahl halbiert“, erklärt Peham. Es zeige sich, dass nun die Maßnahmen gegriffen haben. Dennoch würde man jetzt genau darauf blicken, wie sich die Infektionszahlen in den nächsten Tagen und Wochen nach den Feiertagen entwickeln.

Vorbereitungen für nächsten Testdurchgang

Die Gemeinden befinden sich derzeit schon in den Planungen für die nächste Runde an Massentests. Diese werden am 16. und am 17. Jänner über die Bühne gehen. Durchgeführt werden sie wieder wie schon Anfang Dezember von den Gemeinden. „Es wird ähnlich ablaufen, aber wir rechnen mit einer deutlichen Steigerung der Beteiligung, auch wenn bei uns im Vergleich die Beteiligung höher war. Ich denke, es werden mehr Personen teilnehmen, weil sich erstens herumgesprochen hat, dass die Tests nicht so schlimm sind, und zweitens die Testung ja auch positive Folgen hat“, sagt Peham. Trotz höherer Teilnehmerzahlen seien die Gemeinden gut vorbereitet.