Amstetten

Erstellt am 05. Dezember 2018, 05:37

von Peter Führer

Lkw-Fahrverbot: „Da gehört reagiert“. Anrainer und Bürgerliste fordern Lkw-Fahrverbot für die Schimmingstraße. Auch Geschwindigkeitsmessung wird gewünscht.

Norbert Kunz (links), Gerhard Zauner (2. von links), Johann Holizinger (rechts) und Anrainerin Helga Zwickl fordern Schritte gegen durchfahrende Lkw und zu schnelles Fahren auf der Schimmingstraße.  |  Führer

Lkw-Verkehr und zu schnelles Fahren sorgen an der Schimmingstraße für Ärger. Bereits seit längerer Zeit leiden die Anrainer unter der Belastung, vor allem im Sommer wurde die Situation durch Trockenheit und dadurch vermehrte Staubbildung noch einmal verschärft. „Es geht bereits um 4 oder 5 Uhr los mit den Lastwagen. Diese dürften mit dem Navi durch unsere Siedlung geleitet werden.

Es wäre wichtig, wenn endlich eine Verkehrsberuhigung und ein Fahrverbot erreicht werden könnten. Auch die Pkw fahren viel zu schnell, da wäre ein Messgerät ideal“, kritisiert unter anderem Anrainerin Helga Zwickl. Vermutet wird, dass die Lkw – viele davon mit ausländischen Kennzeichen – vom Betriebsgebiet Nord, wo sie tanken, über Eisenreichdornach Richtung Autobahnauffahrt Ost weiterfahren und dort auffahren.

Nötigenfalls mit dem Land in Kontakt treten

Auch Norbert Kunz und sein Team der Bürgerliste Für Amstetten fordern eine Reaktion seitens Stadt oder Land Niederösterreich: „Da gehört reagiert. Optimal wäre ein Fahrverbot für Lkws. Für die zu schnellen Fahrer soll die Stadt Amsteten eine elektronische Geschwindigkeitsmessung anbringen.“

Ein Lkw-Fahrverbot müsste – da es sich um eine Landesstraße handelt – das Land Niederösterreich aussprechen. Nichtsdestotrotz will die Stadt Amstetten die Situation beobachten und eine Besserung für die Anrainer erreichen.

„Meines Wissens ist ein Lkw-Fahrverbot für die Schimmingstraße bereits angedacht worden. Wenn es Beschwerden gibt, werden wir uns die Situation wieder ansehen und nötigenfalls mit dem Land in Kontakt treten. Auch eine Geschwindigkeitsmessung und eine Verkehrszählung sind denkbar“, erklärt SP-Verkehrssprecher Bernhard Wagner.