Nach Fassadenschäden: Rathaus wird saniert. Wasser dürfte durch Verblechung eingedrungen sein. Spezialfirma soll das Problem lösen, das wird aber etwas dauern.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 01. Mai 2018 (04:14)
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Das Gesimse des Amstettner Rathauses hat Sanierungsbedarf. Kürzlich sind einige Brocken auf den Gehsteig gefallen. Auch das Blech am Dach muss saniert werden. Der Gehsteig bleibt bis auf Weiteres gesperrt.
Kovacs

Kleine Brocken lösten sich am Freitag, 6. April, aus dem Gesims der Rathausfassade und stützten auf den Gehsteig hinunter. Verletzt wurde zum Glück niemand und der Bereich ums Rathaus wurde sofort für die Fußgänger gesperrt.

Bei einer Begutachtung durch Sachverständige zeigte sich, dass die Schäden am Dach größer als erwartet sind, vor allem im Bereich der Verblechung.

Baustadtrat Funke: "Das müssen wir reparieren lassen"

„Das müssen wir reparieren lassen. Wie beim Rathausturm, werden wir damit die Firma Zambelli beauftragen, die auf solche Arbeiten spezialisiert ist. Da sie viel zu tun hat, wird das nicht so schnell gehen“, sagt Baustadtrat Dieter Funke.

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Im Jahr 1970 wurde die Fassade des Amstettner Rathauses zuletzt saniert. Nun traten Schäden am Gesims auf.
Schindelegger

Die Stadt hat auf jeden Fall bereits einen Generalplaner beauftragt die Rathaussanierung durchzuführen. Bei der Begutachtung der Schäden hat sich gezeigt, dass das Gesimse schon einmal ausgebessert worden ist. Vermutlich geschah dies im Zuge der Sanierung der Rathausfassade 1970. „Um das nun ordentlich zu machen, müssen wir ein Gerüst aufstellen. Da das nicht billig ist, werden wird das Gebäude auch gleich noch streichen lassen. Das letzte Mal ist ohnehin schon 14 Jahre her“, sagt Funke. Auch das Dach wird natürlich genau inspiziert und mögliche Schäden werden behoben.

Der Dachstuhl selbst dürfte, laut einer ersten Begehung noch in Ordnung sein. Der Gehsteig rund um das Rathaus wird bis auf Weiteres natürlich gesperrt bleiben.