Pfarrkirche St. Stephan: Gemeinsam ein Zeichen der Solidarität gesetzt

Erstellt am 05. März 2022 | 10:55
Lesezeit: 3 Min
Christian Köstler initiierte mit Pfarrer Peter Bösendorfer und Michaela Lugmaier ein Friedensgebet in der Pfarrkirche St. Stephan.
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Die Ukraine befindet sich im absoluten Ausnahmezustand und die humanitäre Lage spitzt sich stündlich zu. Mit der Fortdauer des Krieges wird auch die Not zunehmen. „Es ist die Ratlosigkeit über den Missbrauch der Macht. Mit den Gebeten wollen wir ein gemeinsames Zeichen für Verbundenheit setzen. Wir wollen Frieden halten und Frieden stiften in dieser zerrissenen Welt“, sagte der Leiter der PfarrCaritas der Diözese St. Pölten, Christian Köstler.

Im Rahmen des von Papst Franziskus initiierten weltweiten Aufrufes zur Solidarität hat die Pfarre St. Stephan am Aschermittwoch um 19 Uhr in der Pfarrkirche zum Gebet für den Frieden in der Ukraine eingeladen. „Wir beten für all diese Menschen, wir tragen sie im Herzen“, sagte Papst Franziskus bei der Generalaudienz im Vatikan. Es solle ein Tag sein, „an dem wir dem Leiden des ukrainischen Volkes nahe sind und an dem wir Gott anflehen, den Krieg zu beenden“.

In der Ukraine geht es jetzt um das Allernotwendigste, um die existenzielle Hilfe im täglichen Überlebenskampf. Im Konfliktgebiet sind teilweise Strom-, Gas- und Wasserversorgung unterbrochen oder zerstört. Hygieneartikel, Lebensmittel, Heizmaterial, psychosoziale Unterstützung und medizinische Versorgung werden dringend benötigt. Die Caritashelfer unterstützen weiterhin direkt vor Ort. „Als Caritas Österreich sind wir seit 30 Jahren in der Ukraine aktiv. Wir stehen im engen Austausch mit unseren 1.000 Kollegen vor Ort im Osten, aber auch in allen anderen Teilen des Landes. Sie berichten von Chaos und dramatischen Zuständen. Das Hinliefern von Lebensmitteln und elementaren Gegenständen ist schwierig, deswegen möchten wir der leidenden Bevölkerung in der Ukraine mit Geldspenden helfen“, bittet Köstler die Amstettner Bevölkerung um Unterstützung.

Mit den Worten: „Ich wünsche allen eine Nacht, die mit Frieden beginnt und mit Frieden endet. Die vielen Lichter erhellen die Dunkelheit und sollen Hoffnung bringen“, schloss Pfarrer Bösendorfer die Gebetsmesse.

Spenden sind möglich unter dem Spendenkonto: Erste Bank, BIC: GIBAATWWXXX, IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560.

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