Priester berichtet über sein Wirken im Kongo

Der 87-jährige Priester, der teils in NÖ aufgewachsen und gewirkt hat, hilft Waisen- und Straßenkindern im Kongo; am 25. und 26. September berichtet er in Amstetten Herz Jesu.

Wolfgang Zarl Erstellt am 23. September 2021 | 12:41

Viele kennen den charismatischen Salesianerpater Johann Kiesling von seinen Besuchen in der Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu und der teils in NÖ aufgewachsen ist. In der Pfarre freut man sich, er berichtet wieder über sein Wirken bei den Gottesdiensten am Samstag, 25. September, 19 Uhr, und am Sonntag, 26. September, 8 und 9.30 Uhr.

Seit fast 40 Jahren wirkt er im Kongo, baute Schulen, Internate und dutzende Brunnen. In der Pfarre bittet man, ein paar Euro mehr zu den Gottesdiensten mitzunehmen, um seine Arbeit weiter zu unterstützen!

Zehn Mal erkrankte er bereits an Malaria und der 87-Jährige setzt sich dennoch weiter mit aller Kraft für die Ärmsten der Armen ein. Diese leiden etwa unter Lepra oder Malaria. Jetzt ist die Herausforderung das Corona-Virus. 15.000 Quadratkilometer umfasst sein riesiges Wirkungsgebiet: Bei seinem Besuch in der Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu informierte der Salesianer-Priester bereits über seine Arbeit in Kipushya im Kongo. Er dankt vielen Niederösterreichern, die ihm schon so großzügig geholfen hätten: „Jede auch noch so kleine Gabe hat große Wirkung, um den Hunderten Straßenkindern und Waisenkindern eine Existenz aufzubauen.

Die Not in Afrika sei in manchen Regionen sehr schlimm und die Hilfe vielfältig, so werden zum Beispiel Brunnen gebaut und es wird ein medizinischer Blutaustausch für Malaria-Erkrankte ermöglicht . Um den Kindern und Jugendlichen zu helfen, brauche es Lehrstellen und dafür benötige man Werkstätten und Wohnungen. P. Kiesling steht damit ganz in den Spuren des Wirkens des bekannten Jugendpatrons Don Bosco.

Der Priester: „Wir können uns gewiss sein, dass uns Jesus eine schöne Wohnung bereitet.“ Umgekehrt könnten auch wir diesen jungen Leuten im Hier und Jetzt eine Wohnung bereiten. Das Glück von Menschen könne mit einer Lehre beginnen und dieses Glück werde gewiss an noch mehr Menschen weitergegeben. Auch Corona setzte den Menschen zu.

Vertrauen auf Gott und auf die Niederösterreicher

"Hier ist man wirklich im Innersten vom Busch", sagt Pater Kiesling über "sein" Dorf. Eine staatliche Infrastruktur ist in Kipushya und in den umliegenden Dörfern in der südöstlichen Provinz Katanga praktisch nicht vorhanden. Seit mehr als 35 Jahren ist Kiesling in dem nur schwer erreichbaren Gebiet im Einsatz. Unermüdlich hat er zahlreiche Projekte - mit vielfacher Unterstützung aus Österreich - umgesetzt. Und die Hilfe geht weiter. Er vertraut auf die Barmherzigkeit Gottes - und auf die Hilfe der Amstettner und Niederösterreicher ...

Spendenkonto zur Unterstützung von P. Kiesling Don Bosco Mission Austria IBAN AT33 6000 0000 9001 3423