Projekt Lernpartnerschaft: Voten für „LEILA“

Erstellt am 17. August 2022 | 03:33
Lesezeit: 3 Min
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Lernpatin Ulrike Riegler mit ihren Lernkindern Lilian und Bisan.
Foto: LEILA
Unter www.ortedesrespekts.at kann für das Projekt „LEILA“ – Lernpatenschaft Amstetten abgestimmt werden.
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Die gemeinnützige Organisation „Respekt.net“ arrangiert bereits zum fünften Mal die Aktion „Orte des Respekts“. Bis 10. Juli wurden aus ganz Österreich 183 Projektideen eingereicht, die sich aktiv für ein respektvolles Miteinander einsetzen. Die Initiativen behandeln beispielsweise Bildungsthemen für Kinder und Jugendliche sowie Projekte, die Respekt, Vielfalt, Integration, Gleichberechtigung und Aktivitäten rund um Nachhaltigkeit vorleben. Von den eingereichten Projekten sind 20 aus Niederösterreich, eines davon aus Amstetten, und zwar „LEILA“ Lernpatenschaften Amstetten.

LEILA steht für Bildung und Integration

Der Verein „LEILA“ (Lernen-Engagiert-International-LernpatInnen-Amstetten) unterstützt seit 2015 Kinder im Pflichtschulalter bei der Bewältigung von schulischen Herausforderungen und beim Erlernen der deutschen Sprache. „Gute Bildung ist die Basis für das Gelingen des weiteren Lebens in Österreich. Die Kinder haben mit guten Zeugnissen bessere Bildungschancen und der Einstieg ins Erwerbsleben fällt ihnen leichter“, erwähnt Obfrau Monika Distelberger.

Die ehrenamtlichen Lernpaten sind zudem Begleiter und Mentoren, um die Interessen und Fähigkeiten der Kinder zu erkennen und zu fördern. Der Verein organisiert Elternabende, Ausflüge, Kunst- und Kulturveranstaltungen und ein interkulturelles Sommerfest am Ende des Schuljahres. „Wir versuchen, Freundschaften zu knüpfen und die Beziehung innerhalb der Familien zu stärken. Besonders wertvoll ist, wenn Eltern sagen, dass sie durch uns Heimat in der Fremde gefunden haben. Die schönsten Erfolge sind, wenn wir Kinder erfolgreich durch die Schule begleitet haben und sie bekommen sogar die Wunschlehrstelle oder den Einstieg in eine höhere Schule. Diese ehrenamtliche Arbeit ist eine wichtige Investition für die Zukunft und sie leistet einen unschätzbaren Beitrag für ein Miteinander“, freut sich die Obfrau über viele Votings, um ihre Wertschätzung zu zeigen.

Verein sucht außerdem neue Lernpaten und -patinnen

Das Online-Voting dazu erfolgt ab 24. August, wobei sich beim Start ein Votingfenster öffnet, um für das jeweilige Projekt abzustimmen. „Mit den „Orten des Respekts“ zeigen wir, dass die Zivilgesellschaft zusammen hilft und aktiv ist, wenn Hilfe benötigt wird. Alle nominierten Projekte sind Vorbild dafür, dass wir nur mit Respekt, Gemeinschaft und Zusammenhalt unsere Gesellschaft weiterentwickeln können“, betont Martin Moser, Geschäftsführer von Respekt.net. Die Bewertung der Projekte übernimmt eine Jury mit Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft und Medienlandschaft, unter anderem Barbara Stöckl und Daniel Landau. Gemeinsam mit dem Hauptsponsor Raiffeisen NÖ-Wien und dem Unternehmen Greiner werden die ersten drei Plätze sowie der Sonderpreise für das Online-Voting und die Aktion „Sonderpreis Bildung“ gekürt.

Insgesamt erhalten die Siegerprojekte 11.000 Euro Preisgeld. Am 19. September verkündet Respekt.net die Preisträger und Preisträgerinnen.

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